buble arrow0

Torino Conversations – Ein Weblog-Projekt von Coca Cola zur Winterolympiade

Spannend, was sich Coca Cola da einfallen ließ: In Ihrem Weblog „Torino Conversions“ schreiben sechs Studenten über ihre Erfahrungen bei den Olympischen Spielen in Turin. Coca Cola hat hierzu die
Marketingverantwortlichen in den einzelnen Ländern aufgerufen, nach jungen Leuten Ausschau zu halten, die eine journalistische Qualifikation besitzen. Sie sollen an vier Tagen über ihre Erlebnisse in Turin berichten. Dazu zählen der Besuch von Wettkampfstätten, Interviews mit Verantwortlichen und Sportlern und Berichte zu alltäglichen Begebenheiten während den 20. Olympischen Winterspielen. Die jungen Blogger sind immer in zweier Teams vor Ort und teilen sich die Spiele in drei Etappen auf. Interessant dabei sind die verschiedenen Nationalitäten. Gestartet haben Du Wei aus China und die Amerikanerin Katie Foley.

Screenhunter_231_1

Der Umgang mit dem Weblog ist dabei sehr unterschiedlich. Du Wei nutzt die Möglichkeit auch, um Podcasts zu produzieren und online zu stellen. Katie wiederum schreibt sehr ausführliche Erlebnisberichte und bringt die Olympischen Spiele mit einer sehr guten Bildergalerie rüber. Als nächstes werden Marina aus Österreich und Nicole aus Deutschland vor Ort sein. Ich bin gespannt, wie sie das Thema angehen werden. Abgelöst werden die beiden von Cate aus Kanada und Giacomo aus Italien.

Coca Cola möchte sich mit dieser Aktion dem Thema Weblogs und Podcastings nähern. „Torino Conversions wird von den Verantwortlichen als „kleiner Schritt“ bezeichnet, um mit den gewonnen Erfahrungen zukünftige Projekte optimal gestalten zu können“, so Dieter Rappold von der Agentur Knallgrau aus Wien, die für die Weblog-Software verantwortlich zeichnen. Logistisch gesehen ist dieses Projekt aber keinesfalls ein „kleines Projekt“. Es ist ein gewaltiger logistischer Aufwand nötig, um die sechs Blogger an Ort und Stelle zu bringen. Wer einmal bei Olympia dabei war, wird mir sicher zustimmen können. Für die sechs Studenten wird Olympia ein großes persönliches Erlebnis sein, da bin ich mir ganz sicher, und ich beneide sie ehrlich gesagt, um diese einmalige Chance. Ich werde das Projekt über die gesamte Laufzeit verfolgen und zum Abschluss noch einmal einen Blick darauf werfen.

Heike Bedrich, Talisman