Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

Blogs keine ernsthafte Gefahr für den Journalismus?

52 Sekunden Lesedauer

Als erstes sind Weblogs einmal nur Tools, die mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt werden können. Nicht mehr. Und auch nicht weniger. Das sehe ich ganz genauso wie Christoph Neuberger, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster, der sich in einem lesenswerten Netzeitung-Interview mit der Kontrovese "Journalismus versus Blogs" auseinandersetzt. Darin vertritt er die Ansicht, dass Blogs selbst in zwei Jahren nicht den Journalismus ersetzen werden:

"Einige Menschen sprachen ja deshalb von der möglichen Gefahr, dass Journalismus überflüssig wird, weil jetzt jeder veröffentlichen und sich frei informieren kann. Mit dieser Entwicklung sind aber neue Probleme verbunden: Es muss wieder einen Vermittler geben, der es den Internet-Nutzern einfacher macht, sich zu informieren. Diese sind schlicht und ergreifend überfordert von der Fülle an Information und ihrer oft schwer durchschaubaren Qualität." (Christoph Neuberger)

Diese Aufgaben können sicherlich Journalisten übernehmen, keine Frage. Doch es wäre auch möglich, dass sich in der Bloggerwelt genügend journalistische Blogger finden, die die Aufgabe der Redaktionen übernehmen und somit auch für die Navigation in der verwirrenden Blogosphere sorgen. Letztlich entscheiden die journalistischen Angebot darüber, ob sie hierbei eine wertvolle "sichtende" Vermittlerrolle übernehmen oder ob dieses durch die Blogger selbst geschieht.

>> PR Blogger:Verlieren Journalisten ihren Vertrauensvorsprung?
>> Webwatching:
Wie verändern Weblogs, Wikis und freie Software den Journalismus? (zahlreiche Experten-Interviews)

>> NETZEITUNG INTERNET: Blogs: Ernstfall auf der Spielwiese

Klaus Eck, econcon

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

3 Replies to “Blogs keine ernsthafte Gefahr für den Journalismus?”

  1. Für den Journalismus sowieso nicht!

    Als erstes sind Weblogs einmal nur Tools, die mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt werden können. Nicht mehr. Und auch nicht weniger. Das sehe ich [Klaus Eck] ganz genauso wie Christoph Neuberger, Professor für Kommunikationswissenschaft an der U…

  2. Blogs sind sicher keine Gefahr für den Journalismus, aber eine Bereicherung, im Internet ohne viel Aufwand und das umsonst, die Meinung kund geben.
    manuel

  3. Es wird immer Platz für den Recherche-Journalismus bleiben.
    Es reicht z.B. nicht aus, zu sagen:
    „Benedikt (Gottgeschickt), Katholischer Priester und Fan von Papst Benedikt (Gottgeschenk),
    hat seinen Sohn Mathieu (Gottgeschenk), per eidestattlicher Versicherung, aberkannt.“
    In Montabaur gibt es ein Amtsgericht, dass Söhne unter dem Kruzifix vaterlos niederschreibt.
    Warum kann keiner erklären.“

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