Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

Jonettag IV: Mehr Kritik an Leitmedien

1 Minuten Lesedauer

Wann gibt es eigentlich ein Spiegel-Blog, fragt Bildblogger Christoph Schultheiss und gibt selbst die Antwort: "Es kostet sehr viel Zeit, ein solches Watchblog aufzusetzen." Im Workshop Medienjournalismus diskutieren Björn Brückerhoff, Annette Milz, Stephan WeichertChristoph Schultheis, Oliver Gehrs, Diemut Roether und Alexander von Streit vor allem über die Medienkritik Wie sollen die Medien mit der Kritik umgehen? Welche Bedeutung haben Blogger und ihre Watchblogs in diesem Zusammenhang? Viele Medien fördern die Medienkritik überhaupt nicht, sondern tun alles, um das zu verhindern. Kritik an Medien ist oft nicht erwünscht. "Man schreibt nicht über Kollegen", meint Burkhard Schröder aus dem Publikum. Diese Haltung scheint in der Tat sehr verbreitet zu sein. Schließlich möchten nicht wenige Medienhäuser sich nicht angreifbar machen und scheuen die offene Auseinandersetzung mit ihren Lesern. Vielleicht könnten unabhängige Watchblogs im Medienbereich schon bald eine wichtigere Rolle als bisher spielen. Das dürfte sicherlich auch im Sinne einer Förderung des Qualitätsjournalismus sein.

Die Bildblogger setzen sich in ihrem Online-Journal
engagiert mit dem Boulevardblatt auseinander, weil die Bild inzwischen
für viele Journalisten ein Leitmedium geworden ist. Oftmals werden
kommentarlos Bild-Meldungen von anderen Medien übernommen, ohne deren
Richtigkeit groß zu überprüfen. Das Bildblog setzt sich journalistisch
mit den Bild-Themen auseinander und zeigt deren Fehler auf. Auf diese
Weise haben die Bildblogger eine Gegenöffentlichkeit professionell
organisiert und geben den Medienjournalisten ein gutes Beispiel für
engagierte Medienkritik. Viele Blogleser haben anscheinend auf ein
solches Angebot gewartet: Laut Angaben von Schultheiss hat das Bildblog
täglich rund 30.000 Leser. Damit gehört es sicherlich zu den
meistgelesenen deutschsprachigen Blogs. In Blogstats steht das Watchblog seit vielen Monaten auf dem ersten Platz.

>> Mehr zur Diskussion in diesem Workshop: Wortfeld » Medien Netz Politik Weblog
>> Nicole Simon: "Eine Seite wie ein Spiegel braucht keine Kommentarfunktion"

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

7 Replies to “Jonettag IV: Mehr Kritik an Leitmedien”

  1. Bildblog: Deutschlands erfolgreichstes Blog ist gar keines

    Im Zusammenhang mit meinem Counter für Blogs habe ich schonmal darüber nachgedacht: wenn so eine Liste nur Blogs enthalten soll, würde ich Bildblog mit aufnehmen? Ich habe den Machern des Bildblogs also geschrieben und auf die fehlenden Kommentare und Trackbacks……

  2. Bildblog: Deutschlands erfolgreichstes Blog ist gar keines (Update)

    Im Zusammenhang mit meinem Counter für Blogs habe ich schonmal darüber nachgedacht: wenn so eine Liste nur Blogs enthalten soll, würde ich Bildblog mit aufnehmen? Ich habe den Machern des Bildblogs also geschrieben und auf die fehlenden Kommentare und Trackbacks……

  3. Bildblog: Deutschlands erfolgreichstes Blog ist gar keines (Update)

    Im Zusammenhang mit meinem Counter für Blogs habe ich schonmal darüber nachgedacht: wenn so eine Liste nur Blogs enthalten soll, würde ich Bildblog mit aufnehmen? Ich habe den Machern des Bildblogs also geschrieben und auf die fehlenden Kommentare und Trackbacks……

  4. Fakten über Burkhard Schröder (alias: Burks)
    Er ist einer von diesen Typen, die andere Diffamieren und seine Komplexe gerne auf andere schieben will. Dabei bekommt er in der bekämpfung von ehrenwerten Personen auch Unterstützung staatlicherseits. Er hat seine Leute halt gut im Griff. Journalisten fallen reihenweise auf diesen kranken Typen herein. Unter dem Synonym Burks treibt er seid Jahren im Internet sein Unwesen und schreckt sogar nicht davor zurück unter fremden Namen Seiten ins Netz zu stellen um hinterher darüber herzuziehen. Doch lesen Sie selbst, was für ein kranker aufmerksamkeitsorientierter Triebtäter dieser Mann wirklich ist: http://www.warnung.org/?datei=burkhardschroeder

  5. Was für ein bemerkenswerter Kommentar!
    Sieht man einmal von der minderen sprachlichen Qualität ab: Angeblich gibt es „Fakten über Burkhard Schröder (alias: Burks)“. Tatsächlich folgt aber kein einziges Faktum (in Zahlen: NULL), sondern nur Behauptungen. Gepostet hat das „warnung.org“.
    Wer ist das, „warnung.org“? Ein Blick auf die Website zeigt: Kein Impressum, keinerlei Hinweis, wer da schreibt, wer die Website betreibt. Ein Blick in die Whois-Datenbank der Website zeigt (auszugsweise):
    Registrant Name:Ein Insider
    Registrant Street1:Ohne Str. 0
    Registrant Country:DE
    Registrant Phone:+49.00000000000
    Augenscheinlich hat „Ein Insider“ aus Deutschland die Domain registriert. Ohne Straße. Und ganz gewiss auch ohne Schneid und ohne Courage.
    Blogs und die Möglichkeit offen zu diskutieren, sind eine Bereicherung für die offene Gesellschaft.
    Aber wer einfach nur Behauptungen ins Netz stellt, ohne Impressum, ohne – buchstäblich! – zu seinem Wort zu stehen… so jemand ist einfach nur ein Denunziant. Denunzianten sind keine Bereicherung für die offene Gesellschaft.
    Wovor kann ein Denunziant warnen – außer vor sich selbst?

  6. Interessante Informationen über Burkhard „Burks“ Schröder finden sich auch ohne „warnung.org“ – eine intensive Netzrecherche genügt vollkommen.
    Zahlreiche Kollegen durften mit diesem „Herrn“ einschlägige Erfahrungen machen. Die leiseste Kritik genügt, um ihn sich als Feind zu machen. Und dann, dass habe ich persönlich erlebt, schreckt dieser auch nicht davor zurück, seine Thesen persönlich bei Arbeitgebern zu verbreiten – in Form von Rufmordkampagnen. So verbreitete er, ich sei Mitarbeiter von „Verfassungsschutzbehörden“(!) und nimmt noch nicht mal Abstand davon, antisemitische Plattitüden zu hinterfragen.
    Nach Beratung meines DJV-Landesverbandes habe ich jedoch „Burks“ ignoriert; in manchen Kreisen geniesst der Herr bereits Narrenfreiheit.
    jp

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