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Katrina-Blogs II: Letzte Stimmen aus New Orleans

Während in New Orleans und Umgebung immer weniger Menschen leben, wächst die Zahl der Blogs, die sich mit der Katastrophe und den Folgen des Hurrikans Katrina beschäftigen. Der "Online Journalism Review" hat zahlreiche Links zu den Katastrophen-Blogs und zur Medienberichterstattung zusammengestellt.

New Orleans wird zur virtuellen Stadt. Gleichzeitig ist ein dichtes Informationsnetz im Internet entstanden, das jedem Betrachter einen guten Eindruck von der humanitären Katastrophe vermittelt.

"Und auch, wenn das Internet als Kommunikationsmittel aus dem betroffenen Gebiet nicht minder versagt haben mag als alle anderen Medien auch, erwies es sich letztlich als überlegen. Denn wo der Leser, Hörer oder Zuschauer vor der Flut unfassbarer Nachrichten, die die klassischen Medien verbreiten, nur noch verstummen kann, verleiht das Web allen Betroffenen und Interessierten eine Stimme. Und im schlimmsten Fall sorgt das Web sogar dafür, dass die Medien selbst nicht verstummen." … Und mitten in diesem Hexenkessel eines logistischen Albtraums, in dem sich die Bewohner ganzer Bezirke noch immer völlig von der Außenwelt abgeschnitten fühlen, sind es Einzelne, die zu medialen Mittlern werden: Sie dringen per Handy durch, saugen Infos mit dem letzten Saft der Laptop-Akkus, posten Informationen und Hilferufe in Blogs und Foren. (Spiegel: NEW-ORLEANS-BLOGS UND -FOREN)

>>
Hurricane Katrina Connection
>> New Orleans Times-Picayune
>> PR-Blogger: Katrina Blogs I: Stürmische Zeiten in der Blogosphere

Klaus Eck, econcon