buble arrow3

Wie dumm sind Leser eigentlich?

Kluge Redakteure müssen ihre Leser sicher nicht für dumm halten. Bert Moore, Penton, warnt seine Leser vor Blogs und ihren teuflichen Epigonen. In einer Kolumme schreibt er laut Hugo E. Martin’s Newsletter:

"Halte dich, werter unkritischer und ungebildeter Leser von den Blogs und seinen teuflischen Abkömmlingen fern und lese immer schön brav meine Beiträge, deine Fachzeitschrift, dann bleibst du auf dem Pfad der Tugend und kommst auch in den Himmel."

Ob das ausreichend ist, dürfte fraglich sein. Das Internet hat viele Leser in der Tat ermächtigt, selbst zu entscheiden, ob sie ausgefeilte redaktionelle Beiträge oder meinungsstarke Blogs lesen wollen. Es gibt viele Orte im Web, an denen die Leser ihre Informationen ausfindig machen können. Google sei Dank. Dabei stimmen ihre Kriterien, was Qualität angeht, sicherlich nicht immer mit dem reinen Glauben von Journalisten überein. Infotainment dürfte hierbei wichtiger sein als so genannter objektiver Journalismus. Dabei ist der Infovorsprung, den aktive BlogLeser mit ihren zahlreichen Quellen erzielen, durchaus beachtenswert, selbst wenn viele davon umstritten sein mögen.

>> E-Martin: Paul Conley’s Empfehlung für Redakteure