Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

Unwirkliche PR-Welten

27 Sekunden Lesedauer

Thomas Knüwer kann es im Urlaub nicht lassen: Er hat sich "PR Magazin" und "Journalist" als Urlaubslektüre mitgenommen und die Medienfachblätter in seinem Handelsblatt-Blog Indiskretion Ehrensache vor kurzem analysiert. Sein kritischer Kommentar zum "PR Magazin" lautet:

"Doch natürlich werden die Berufskommunikatoren in den Texten schön sanft mit dem flauschigen Mikrofasertuch poliert – no Kritik please, we’re PR-Guys and Dolls." (Thomas Knüwer)

Wie nehmen das eigentlich wir PR-Leute wahr? Wollen wir in Wirklichkeit nicht mehr Analyse und eine kritische Auseinandersetzung mit unserer Arbeit? Mir macht es jedenfalls keinen Spass mich in einem selbstreferentiellen Raum zu bewegen, in dem alles weichgespült wird.

Welche Zeitschriften lesen Sie am liebsten, wenn es um PR- und Medien-Themen geht?

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

3 Replies to “Unwirkliche PR-Welten”

  1. An der „Analyse“ von Herrn Knüwer scheint mir leider durchaus etwas dran zu sein: Ich frage mich auch häufig, wen zur Hölle diese wohlwollenden Portraits von irgendwelchen Leitern der Unternehmenskommunikation interessieren, die insbesondere das angesprochene „pr magazin“ mit Vorliebe veröffentlicht.
    Insgesamt aber finde ich, dass Herr Knüwer nicht gänzlich recht hat: Insbesondere die Round Tables des pr magazin sind ein Gegenbeispiel oder auch die bekannten „gelben Seiten“, in denen jede Ausgabe ein längerer, eher wissenschaftlich-reflektierender Beitrag veröffentlicht wird.
    Zur Frage, was ich persönlich gerne lese: Die drei bekannten Titel (PR Report, pr magazin, pressesprecher) sicher alle. Den PR Report schätze ich dabei besonders, da er in erster Linie kurz und knapp über Neuigkeiten aus der Branche berichtet. Bei den längeren Stories merkt man, dass man sich in HH Mühe gibt, neue und ungewöhnliche Themen zu finden. Das geht zwar manchmal in die Hose, ist aber frisch und oft wirklich ein Vergnügen zu lesen.
    Schade ist, dass es eigentlich kein Magazin zum Thema Kommunikationsmanagement gibt, das noch mehr in die Tiefe geht und aktuelle Themen der Kommunikation aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, hinterfragt und reflekriert und dabei auch den Kontakt mit anderen Disziplinen aus Wissenschaft und Wirtschaft sucht und über den „deutschen Tellerrand“ hinaus auch Blicke auf unsere europäischen Nachbarn wirft.
    Ich stelle hier die These auf, dass das noch mehr Leuten außer mir gefallen
    würde.

  2. Gegen den „selbstreferentiellen Weichspüler-Raum“: Vielleicht sollte man sowas wie ein „literarisches Quartett“ für PR-Texter anregen.

  3. Welche PR-Zeitschrift wir am liebsten lesen, Herr Eck? Tageslaunenabhängig. Heute war Focus-Tag: „Die ersten deutschen Betriebe schließen wegen zu teurer Energie – die Industriebosse schlagen Alarm“. Herrlich. Nächste Woche im Focus: „Zebrastreifen töten LKW-Fahrer – Logistikbranche warnt vor Kostenfaktor Fußgänger“

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