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Blogs unter Kontrolle

Blogs lassen sich nicht so leicht zähmen, und manche Trolle schon gar nicht. Der Umgang mit ihnen erweist sich als besonders schwierig, wenn sie sogar aus dem eigenen Unternehmen heraus bloggen und dabei ihren Arbeitsalltag dokumentieren. Manchmal werden dabei sogar Grenzen überschritten, die zur Kündigung einzelner Blogger führt (siehe Ellen Simonetti). Andererseits integriert Sun beispielsweise die privaten Weblogs seiner Mitarbeiter bewusst in die eigene Unternehmenskommunikation und nutzt dadurch deren Potenzial.

Welche Bedeutung haben Weblogs für das Business eigentlich? Sollen Unternehmen lieber auf die Potenziale der Blogs in der Aufmerksamkeitsökonomie verzichten, weil das Betreiben von Blogs durchaus mit Aufwand (Finanzen, Manpower etc.) und gewissen Risiken verbunden ist? Jedes Unternehmen muss zunächst einmal für sich selbst herausfinden, ob sich ein Weblog tatsächlich als Instrument für die Erreichung seiner Ziele eignet. Manchmal sind Newsletter oder eine aktualisierte Website sogar besser für das Unternehmen. Sind die Voraussetzungen jedoch vorhanden und die Erwartungen realistisch, bieten Weblogs gute Chancen für eine innovative Unternehmenskommunikation und können die eigene Positionierung im Google-Ranking unterstützen.

Jan Schmidt meint in seinem Beitrag "Unternehmen und Weblogs:
Vergebliche Kontrollhoffnungen?
", dass es einige Blogger-Regeln gibt,
an die sich Unternehmen und PR-Agenturen orientieren sollten, wenn sie
erfolgreich Weblogs in ihrem Business einsetzen wollen:
 

"Reaktive Maßnahmen (wie die
Umweltbeobachtung durch "blog monitoring"-Dienste oder die
Krisenkommunikation via Weblogs) sind durchaus sinnvoll und notwendig –
doch Unternehmen sollten anerkennen, dass sie in der Blogosphäre nur
eine von vielen Stimmen sind, die sich im Wettbewerb um Aufmerksamkeit
bewähren müssen. Dabei ist vor allem auf die Authentizität der
Weblogs ein wichtiger Faktor – wird hinter den Texten tatsächlich auch
eine Person sichtbar, oder handelt es sich um glatt gebügelte
Verlautbarungen, die über einen zusätzlichen Kanal veröffentlicht
werden? In diesem Fall würde der gewünschte Effekt vermutlich ins
Gegenteil umschlagen." (BlogInitiativeGermany)

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