buble arrow1

Planetopia-Blogvirus im Umlauf

Am Sonntag hat das TV-Wissensmagazin Planetopia einen Infotainment-Bericht über Weblogs gebracht, der viele Blogger verärgert hat. Kritik geht durch das Netz eben wie ein virtuelles Lauffeuer. Von Blog zu Blog verbreitet sich der Planetopia-Blogvirus. Ein Aufschrei ging durch die Blogosphere: Die im Beitrag gezeigten Blogger reagierten mehr oder weniger unwirsch auf ihre TV-Präsentation und wehrten sich mit ihren Blog-Mitteln. Immerhin ist der Schockwellenreiter damit sogar auf Platz 2 im Google-Ranking hinter Planetopia selbst gekommen.

Die "Macht der Blogger" ist zumindest im Google-Versum sofort zu erkennen.
Es hat nicht einmal drei Tage gedauert, schon hat es sich auf die
Wahrnehmung "Planetopias" im Web auswirkt. Zurzeit gibt es mehr als 365
Weblog-Beiträge (Blogstats)
zum Thema Planetopia. Selbst wenn man anderer Meinung ist und der
Tendenz der TV-Sendung eher ablehnend gegenübersteht, hat Markus Breuer
völlig recht, wenn er darin eine gute Werbung fürs Bloggen sieht: Ich
glaube ebenfalls, dass Planetopia eher "gut für die deutsche Blogosphäre" war. Denn damit tauchten erstmals Weblogs im größeren Maßstab im deutschen Fernsehen auf und werden in einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. Der eine oder andere Zuschauer wurde dadurch überhaupt erstmals mit dem Thema Weblogs konfrontiert und neugierig gemacht. Die vielen Zugriffe auf die Jamba-Artikel zeigen das deutlich. Ich bin gespannt, wie sich die umfangreiche Wahrnehmung von Blogs in den Medien auf die Zahl der Neublogger auswirkt.

Ohnehin hat das Bloggen einiges gemein mit dem Boulevard – doch dazu mehr am Donnerstagnachmittag in einem Interview mit Patrick Gruban, Minga, zum Thema Moshammer, Boulevard und München.

>> PR Blogger: Videomitschnitt des Planetopia-Beitrags im Netz
>> Jamba VIII: Sollen PR-Profis Blogger ernst nehmen?