Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

Wikinews ohne Erfolgsaussichten?

1 Minuten Lesedauer

Erst gab es Wikis, Weblogs, Blikis und die Google News. Doch jetzt starten auch noch die neuen Wikinews aus dem Hause der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia. Die Wikinews verfolgen ein großes und lobenswertes Ziel. Im Gegensatz zu den vielen meinungsfreudigen Bloggern wollen die Wikinews-Macher möglichst neutral über Nachrichten berichten und dadurch einen Beitrag zur freien Meinungsbildung und Aufklärung leisten.

Wie neutral kann eine Nachricht jedoch wirklich sein? Ich bezweifele, dass die Wikinews in Zukunft tatsächlich eine große Rolle spielen werden. Es gibt es neben den professionellen News-Angeboten auch noch viele Blogger, die ihre "News" in Weblogs veröffentlichen und nicht unbedingt auf Wikinews angewiesen sind. 

"Unlike Wikipedia, Wikinews will present original material rather than just compiling and summarizing information found elsewhere, according to the news site’s organizers. For future submissions, organizers also want to set up a system for accrediting Wikinews reporters who have actively participated in the project." (Wired)

Doch zu hoch sollten die Erwartungen der Wikipedia-Fans ohnehin nicht sein. Der Anspruch der Wikinews-Projektbeteiligten ist an für sich laut Wired sehr pragmatisch:

"For now, Wikinews organizers aren’t worried so much about competing with big media as with filling the news page with enough content to keep readers coming back. The site’s "latest news" section has been running three or four stories a day lately, although Wales is confident that number will grow in time.

"People shouldn’t be disappointed when they come and see it’s a very limited selection of stories," he said. "It’s going to take some time to build up." (Wired)

>> Wikinews
>> Wired: Wikipedia Creators Move Into News
>> via Spindoktor: Wikinews treibt Open Journalisms voran
>> Der Plan zu den Wikinews

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

Ein Kommentar zu “Wikinews ohne Erfolgsaussichten?”

  1. Tja, die Bedenken sind berechtigt. Vor allem ist es gut, Allen möglichst früh den Zahn zu ziehen, daß morgen über übermorgen ein vollwertiger Ersatz zum heissgeliebten Mainstream erwächst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert