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Reaktionen auf Berlecon-Studie

Viele Blogger haben sich mit der Berlecon-Kurzstudie Weblogs in Marketing und PR auseinandergesetzt. Anscheinend stellen die Begriffe Marketing und PR für einige Journalisten und Blogger ein rotes Tuch dar. Thorsten Wichmann geht auf die Blogger- Reaktionen in einem IT-Frontal-Beitrag näher ein und erhält direkt darauf wieder ein (eher typisches) Feedback aus der Blogosphere: unter anderem von Moe und Beissholz.

Ein wichtiges Ergebnis der Diskussion:

„Corporate Blogs müssen sich deutlich von platter Werbung abheben, um glaubwürdig zu bleiben. Gefragt sind also keine glatten Hochglanzartikel oder Jubelarien über die eigenen Produkte, sondern authentische Beiträge, die Ehrlichkeit und Offenheit signalisieren.“ (Thorsten Wichmann, Berlecon)

Außerdem vertritt Wichmann die Meinung, dass Weblogs nicht die Aufgabe etablierter Medien übernehmen, sondern sogar deren Bedeutung verstärken können. Voraussetzung dafür ist es jedoch, dass sich die Online-Medienangebote als „Bezugspunkte etablieren, auf deren Artikel Blogger verweisen. Die Blogosphäre wird so zum Traffic-Lieferanten für diese Sites.“ Erste Ansätze in dieser Hinsicht gibt es bereits mit dem Beispiel Golem, dass sehr stark auf den Trackback setzt. Vielleicht entstehen via Blogging neue Medien-Hubs, die von ihren eigenen Lesern unterstützt werden.

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