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Bloggerkritik korrigiert Medienberichterstattung

Der US-Sender CBS hat am Montag zugegeben, dass er in einer Sendung „60 Minutes“ am 8. September gefälschte Dokumente über den Militärdienst von US-Präsident Bush verwandt hat und sich dafür bei ihm entschuldigt. CBS News sei getäuscht worden.

CBS hatte umstrittene Dokumente aus den 70-iger Jahren mit der Schrift Times New Roman online gestellt. Blogger fanden jedoch schnell heraus, dass das Schriftbild nach einem Textverarbeitungsprogramm aussieht.

An diesem Beispiel zeigt sich, welche Rolle Watchblogs in Zukunft spielen könnten.

Prof. Dr. Thomas Pleil definiert Watchblogs und Activists‘ Blogs folgendermaßen:

„Sie haben das Ziel, kritische Öffentlichkeit herzustellen. Kommerzielle Interessen gibt hier nicht – eher im Gegenteil: Häufig soll eine Gegenöffentlichkeit ohne wirtschaftliche Interessen hergestellt werden. So begleiten die Betreiber von Watchblogs kritisch die Aktivitäten von Unternehmen oder Organisationen, wobei sich diese Kategorie von Weblogs häufig mit den Medien auseinandersetzt.“ (Thomas Pleil)

>> Netzeitung: US-Sender CBS entschuldigt sich bei Bush
>> PR Blogger: Medienkontrolle
>> CBS News: Bush Documents Debate Rages On
>> GrandForksHerald.com: New century finds a new journalism
>> Wortfeld: Fontgate
>> PR Guide: Thomas Pleil: Personal Web Publishing und Online-PR. Meinung machen im Internet?