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Weekly PR-Blogger: Weniger Hassrede auf Twitter

Wenn Hatespeech in sozialen Medien sich immer weiter verbreitet, greifen die Plattformen auch zu immer stärkeren Reglementierungen. Twitter geht nun den nächsten Schritt im Kampf gegen Hassrede. Welche (erfreulicheren) Neuigkeiten es diese Woche sonst noch gab, lest ihr im Weekly.

Twitter aktualisiert Richtlinien für Hassreden

Richtlinien Hatespeech Teitter

Twitter hat seine Richtlinien aktualisiert. Jetzt wurden Links zu hasserfüllten Inhalten in die Parameter für inakzeptable Aktivitäten aufgenommen.

Das Unternehmen erkennt die Verstöße mithilfe von Benutzerberichten, automatisierten Erkennungssystemen und Gutachten von Drittanbietern. Es ist also auch weiterhin möglich, dass solche Inhalte durchrutschen können.

Dafür hat Twitter jetzt spezifischere Regeln gegen veröffentlichte Beiträge, die zu hasserfüllten Inhalten verlinken. Diese ergänzen die Überwachung von Hassreden, die direkt auf der Plattform veröffentlicht werden. Twitter hatte bereits im Mai zwei Tweets des US-Präsidenten Donald Trump mit Warnhinweisen versehen. Die Entwicklung brachte das Unternehmen dazu seine Richtlinien zu verschärfen und sich noch klarer gegen Hassrede im Social Web zu positionieren. [Steffi]

Bildquelle: Photo by Jon Tyson on Unsplash


Instagram Follower-Wachstum und der Einfluss der Postingfrequenz

Postingfrequenz Instagram

Keine Frage ist so alt wie die, wie oft Inhalte auf Instagram veröffentlicht werden sollten. Influencer DB hat sich im Social Media Growth Report 2020 dieser Frage im Zusammenhang mit dem Instagram Follower-Wachstum gewidmet.
Genauer analysiert wurden hier 660.000 lnfluencer Accounts (Accounts mit über 15.000 Followern) im Zeitraum von Januar 2019 bis Juni 2020.
Das Ergebnis ist, dass Accounts, die sechs Posts pro Woche veröffentlichten, auch das höchste Wachstum aufweisen. So liegt der Follower-Zuwachs bei sechs Beiträgen pro Woche bei 37%. Im Vergleich dazu liegt die Wachstumsrate bei nur einem Beitrag pro Woche bei 9%, bei drei Beiträgen pro Woche bereits bei 27%.
Fakt ist also, dass sich auf Instagram eine höhere Aktivität bezahlt macht. Klar ist aber auch, dass Accounts nur dann wachsen, wenn die Inhalte Interesse wecken und den Qualitätsansprüchen von potenziellen neuen Followern entsprechen. [Trixi]

–> Zusammenfassung der Studie


Facebook Live ist live

Facebook Live

Ab sofort steht Facebook Live zur Verfügung. Nun lassen sich Rooms mit bis zu 50 Teilnehmern in Live-Videos mit unbegrenzter Zuschauerzahl umwandeln.
Zu starten ist das Live-Video aus dem Messenger Rooms.
Derzeit in Deutschland verfügbar wird der Service demnächst auf weitere Länder ausgeweitet. In naher Zukunft wird die Funktion auch mobile-optimiert sein. [Kelly]

–> Mehr zu den Features gibt es auf t3n

Bildquelle: Foto von freestocks.org von Pexels

Mehr Twitter Watch Parties

Twitter Watch Parties

Zusammen mit Freunden Filme schauen ist auch in Zeiten von Corona nicht mehr das gleiche wie früher. Twitter vermeldet seit den vielerorts angeordneten Lockdowns eine Zunahme von Twitter Watch Parties. Bei einer Watch Party sehen sich die Teilnehmer gleichzeitig einen Film oder eine Serie an und schreiben live darüber in Social Media. In einer Analyse, die sich hauptsächlich auf Kanada bezieht, zeigt Twitter, dass die Phrasen „Watch Party“ und „Netflix Party“ seit Beginn der Pandemie um 500 Prozent angestiegen sind. Weil die Interaktion der Nutzer während einer Watch Party besonders hoch ist, landen die Filmtitel oder Themen auch schnell in den Trending Topics. Marketer machten sich das zu Nutze und so wurde z.B. die Premiere der Musical-Verfilmung „Hamilton“ auf Disney+ mit einer offiziellen Watch Party auf Twitter gefeiert. Mitglieder des Casts berichteten vom Dreh und Produzierende gaben spannende Insights. [Julia]

–> Tipps für die eigene Watch Party und weitere Beispiele

Bildquelle: Foto von Vlada Karpovich von Pexels


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Den Weekly PR-Blogger gibt’s auch in einer Kurzfassung auf Instagram!