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Morgenwelt 28: Blogs erfolgreicher als Social Networks?

Neues zum Verschwinden der Twitter-Leser und wie man das verhindern kann sowie zur Twitter-Prominenz und Twitter-PR in dieser Morgenwelt. Daran können Sie deutlich erkennen, ich habe keineswegs vor, dass Twittern und Metaschreiben darüber aufzugeben, wie manche Kommentarschreiber irrtümlicherweise dachten.

Studie: Die Zahl der Blogger und Blogleser steigt noch immer, glaubt man den neuesten Studienergebnissen über das Web 2.0. So sollen hierzulande 11 Prozent der Onliner zumindest hin und wieder ein eigenes Blog betreiben, heißt es in der Allensbacher Computer- und Technikanalyse. Regelmäßig schreiben demnach 770.000 Menschen in Deutschland Blogartikel (siehe Netzökonom). Aber auch andere Web 2.0-Aktivitäten nehmen eher zu. Für viele Internetuser ist es absolut selbstverständlich geworden, Bilder ins Netz zu stellen und an Online-Diskussionen teilzunehmen.

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Deshalb ist es vielleicht auch kein Wunder, dass andere Studien verblüffende Ergebnisse aufweisen und zeigen, dass die Zeit der Blogs noch lange nicht vorbei ist.

Blogs vor Social Networks: „US-Blogs haben größere Fangemeinde als MySpace oder Facebook„, heißt es bei David Eicher auf dem Brainwash. Damit bezieht er sich auf eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens comScore, die ermittelt hat, dass im August 2008 rund 77 Millionen Unique Visitors in den USA Blogs besucht haben. Das sind mehr Besucher als bei MySpace (75,1 Millionen) oder Facebook (41 Millionen).

Content-Optimierung: Wer die Qualität seiner Webseite oder seines Blogs verbessern will, sich aber keine professionelle Hilfe leisten kann oder will, dem hilft gooseGrade weiter: Der Service bietet Korrekturlesen zum Nulltarif an und motiviert viele Menschen, anderen bei der Textoptimierung zu helfen. Die Nutzer von GooseGrader erhalten für ihre Korrekturvorschläge jeweils Ranking-Punkte und können somit ihre Online-Reputation verbessern:

„Neben dem Spieltrieb im Ranking möglichst weit oben zu stehen, oder dem ideologischen Ehrgeiz bei der Weiterentwicklung seiner Lieblings-Blogs zu helfen, bietet gooseGrade noch etwas: Eine gute Bühne für Korrekturleser oder Studenten, um auf sich aufmerksam zu machen. Die abgegebenen Korrekturen dienen gleichzeitig als Arbeitsproben.“ (Andersdenken: Genial: Inhalts-Korrekturen (für Blogs) zum Nulltarif)

Feedback auf die „Karrierefalle Internet„:
„Das Buch ist vor allem für jene Pflichtlektüre, die einen praktischen und nachvollziehbaren Einstieg in die Social-Media-Sphäre suchen, um ihre Marke oder die “Human Brand” (den Marketing-Slang kann Eck sich nicht ganz verkneifen) im Web 2.0 auf Vordermann zu bringen und Xing bislang eher für ein besseres Telefonbuch gehalten haben. “Karrierefalle Internet” bleibt nämlich nicht auf einer deskriptiven Meta-Ebene stehen, sondern liefert nutzwertige Handreichungen für den Einsatz und Nutzen der jeweiligen Tools.“
(off the record: Olaf Kolbrück: Karriere-Killer Google und die “Human Brand”)

Video-Interview zur Online-Reputation: Auf der Frankfurter Buchmesse hat Jochen Mai, Karrierebibel, ein kurzes Video-Interview mit mir durchgeführt, in dem er mich auf mein Buch anspricht:

Twitter-Prominentee: Neben den vielen unbekannten Twitterern gibt es auch die ersten Celebrity Twitter User:
Britney Spears (Sängerin)
Stephen Fry (Schauspieler, Schriftsteller)
Wil Wheaton (Wesley Crusher in Star Trek: the Next Generation)
William Shatner (Schauspieler, Bostan Legal, Star Trek)
Barack Obama (der künftige US-Präsident?)
Warren Ellis (Comic-Autor)
(Mashable: 25+ Celebrity Twitter Users)

Twitter in der PR: ein spannender Vortrag (via Claudia Sommer):

Twitter-Leserschaft: Falls Sie Ihre Twitter-Leser verlieren, sollten Sie sich überlegen, was Sie zuletzt getwittert haben. Schauen Sie sich doch dazu einmal Qwitter an:

„Qwitter sounds innocuous enough on the surface – a web site that offers to send you an email showing who has unfollowed you and including the last tweet you sent before they did as a possible „reason“ for the unfollowing. Up until now, the best feature of Twitter has been a level of anonymity for blocking people and unfollowing them. It kept people from getting their feelings hurt, from obsessing over metrics and popularity, and above all from harassing people over why they make decisions about managing their own Twitter stream.“ (Louisgray.com)

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Klaus Eck