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Die Arbeitgemeinschaft Social Media legt los

Der gerade entstehende Verein „Arbeitsgemeinschaft Social Media e.V.“ (kurz: AGSM) hat einen wichtigen Schritt gemeistert: Am 7. Mai trafen sich rund 30 Initiatoren und Interessierte in München, um die Satzung zu verabschieden und um den Vorstand zu wählen. Über Livestream und Twitter nahmen viele online teil, die nicht nach München-Schwabing kommen konnten.

Der Verein hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: die Forschung und Entwicklung von Web 2.0-tauglichen Meßstandards, wobei sich die AG Social Media nicht als Konkurrenz zur AGOF sieht, sondern als ergänzender Partner. Auch die Lobbyarbeit etwa für Blogger und andere Web 2.0-Produzenten und -Betreiber soll nicht zu kurz kommen. 

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Gegen abend, als die Satzung (endlich) verabschiedet war, wurde der Vorstand gewählt: Dieser besteht aus Dr. Benedikt Köhler, Universität der Bundeswehr München, Jörg Blumtritt, Burda Community Network, Maren Heltsche, Ausschnitt Medienbeobachtung, Heiko Ditges, bigmouthmedia (hintere Reihe) und Richard Joerges, ContentXperten (von links).

Beeindruckend war die partnerschaftlich-konstruktive Art, mit der alle Teilnehmer über die hochkomplexen Funktionen des Vereins und seiner Mitglieder diskutierten. Der Satzungsentwurf etwa entstand in Koproduktion per Wiki. Das war nicht nur ein harter, langwieriger und schwieriger Prozess, sondern gelebtes Web 2.0 inklusive bester Manieren. Kompliment, so produktiv sind Meetings selten. Das Treffen fand in der Schwabinger Galerie Royal statt, die der Frau des Vorstands Jörg Blumtritts gehört. Die Vereinsgründer saßen zwischen Kunstwerken von Fink Ossi und Heribert Heindl, deren Ausstellungsthema bestens zur Gründung des Vereins passt, immerhin will dieser das Kunststück fertigbringen, eine hochkomplexe Gesellschafts- und Businesskultur abzubilden: „Sich Schwierigkeiten leicht zu machen ist ein Wunder“.

>> Die Website der AG Social Media

Doris Eichmeier