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Pro Deutsche Bank: Vorgehen gegen Medienkritik

Selbst wenn Leitmedien wie der "Spiegel" eine Person kritisieren, muss diese es sich längst nicht mehr gefallen lassen. Neben dem Recht auf Gegendarstellung nutzen auch in Deutschland die ersten Unternehmen das Online-Medium, um auf Verleumdungen oder Kritik zu reagieren. So stieß die Aktionärsinitiative "Pro Deutsche Bank", die Ackermann vor Hetzkampagnen in Schutz nehmen will, in den Medien zwar auf viel Resonanz. Doch nicht nur auf positive. So wird im Spiegel gefragt, ob es sich bei dem Initiator Stefan Engelsberger um einen Star oder Witzfigur?" handelt.

Kein Wunder also, dass Engelsberger sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln wehrt und vom Spiegel eine Gegendarstellung verlangt. Darüber hinaus droht der Unternehmer aus Inzell dem Journalisten Nils
Klawitter mit einer Strafanzeige wegen übler Nachrede. Trotz dieser Kritik ist Engelsberger mit dem Ergebnis seiner Webinitiative durchaus zufrieden. Schließlich habe er es geschafft, mit Hilfe seiner Website und einer gezielten Kommunikation in wichtigen Medien mit seinem Anliegen vertreten zu sein. Auf seiner Pro Deutsche Bank-Website dokumentiert er wie in einem Blog die bisherigen Vorgänge.

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>> PR Blogger: Die Macht der Medien wird in Frage gestellt
>> n-tv.de: Kampagne pro Deutsche Bank
>> Frankfurter Neue Presse: Aktionärsinitiative will Deutscher Bank den Rücken stärken

Klaus Eck, econcon