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Kampf um die Aufmerksamkeit

In der Wirtschaftswoche wird in der Titelgeschichte „Das Ende des Massenmarktes“ ausgerufen und sehr gut erlaeutert, warum „unsere Unternehmen vor einer Revolution stehen“. Demnach verändern sich die Eckpfeiler der Medien- und Marketinglandschaft grundlegend. Der passive Couch Potatoe, der sich von den Fernsehsendern berieseln lässt, gehört der Vergangenheit an. An seine Stelle tritt der selbstbewusste Mediennutzer, der selbst die Inhalte mobile, via Internet und digitalem TV kontrolliert und steuert. Es geht nicht mehr darum, eine uniforme Masse mit den Unternehmensbotschaften anzusprechen, sondern die Verbraucher möglichst individuell anzusprechen.

„Der Kampf um die Aufmerksamkeit des Verbrauchers“, sagt Olaf Göttgens, Deutschland-Chef der Werbeagentur BBDO, „wird zum entscheidenden Nadelöhr.“ Und das wird immer kleiner angesichts der Vielfalt der Kanäle, über die heute kommuniziert und informiert wird: 9500 Zeitungen, 3000 TV-Kanäle, eine Million Magazine stehen weltweit zur Auswahl. 13 Milliarden SMS werden jeden Monat verschickt, 560 Millionen Menschen surfen im Internet. Eine schier undurchdringliche Vielfalt an Kanälen, deren Bedeutung für die Verbraucher sich permanent verschiebt – zu Lasten klassischer Massenmedien.“ (Manfred Engeser, wiwo)

Aufgrund dieser Segementierungsprozesse könnte ich mir auch eine spannende Rolle für Business Weblogs vorstellen, die spezifische Content-Angebote für kleine Zielgruppen anbieten und damit deren iindividuellen Ansprüchen am ehesten genügen.

>> Wiwo: Manfred Engeser: Das Ende des Massenmarktes
>> cyDome: Special-Interest-Blogs haben gute Chancen