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Was sind PR-Blogs eigentlich?

Dem Thema PR-Blogs widmet sich Gerrit Eicker in seinem Weblog von einem anderen Gesichtspunkt aus. Er stellt die Frage,

„ob es sich bei Weblogs tatsächlich um eine „’neue Art‘ von PR“ handelt oder ob Weblogs nicht vielmehr eine neue Art und vor allem: Möglichkeit der dialogen Kommunikation im Rahmen der herkömmlichen Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation sind?“

Und beantwortet diese PR-Frage auch gleich umfassend und grundsätzlich aufs Feinste:

„Public Relations und Public Relations Management wurden und werden sehr häufig und fälschlicherweise auf Pressekonferenzen, Pressemitteilungen, Produkt-PR oder ähnliches reduziert. Dabei sagt der Name bereits etwas anderes: Es geht um Beziehungen. Gute PR zeichnet sich also durch gutes Management von öffentlichen Beziehungen aus. Und ‚öffentlich‘ ist dabei sowohl allgemein als auch sehr speziell zu verstehen: Beziehungen zu Mitarbeitern [interne PR], Kunden, Handel, Lieferanten [marktorientierte PR], Verbänden, Interessengruppen, Politik [politische PR] und zur Gesellschaft allgemein, als auch zu den Medien [Pressearbeit].“

In diesem Sinne stellen PR-Weblogs nichts wirklich Neues für die PR dar. Sie sind jedoch ein weiterer Informationskanal, den Unternehmen genauso wie Privatpersonen für sich nutzen können. Neben dem Kontakt- und Beziehungsmanagement gewinnt die Online-Öffentlichkeit (wenn von einer solchen überhaupt gesprochen werden kann) eine besondere Bedeutung. Über Business Weblogs können Unternehmer sich direkt an ihr virtuelles Publikum (die Online-Leserschaft) wenden, ohne den Umweg über Medien gehen zu müssen. Zum anderen werden über professionelle Blogs durchaus auch Medienvertreter angesprochen, die sich gezielt über entsprechende Themen informieren. Insofern stellen Executive Weblogs durchaus eine interessante Variante der PR dar.

>> ewerx: Public Relations, BizBlogs und PRblogs
>> PR-Blogger: Blogging for Business II – Jonathan Schwartz