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Social Media Manager: effektiv mit Dienstleistern zusammenarbeiten

Selbst wenn Sie eine dieser „eierlegenden Wollmilchsäue“ sind: Als Social Media Manager kommen Sie nicht immer darum herum mit Dienstleistern zusammenzuarbeiten. Ob in der  Beratung, im Monitoring, beim Erstellen von Videos oder Infografiken: Wenn Sie die Social-Media-Aktivitäten Ihres Unternehmens weiterentwickeln wollen, dann ist irgendwann die Kooperation mit externen Anbietern angesagt.  

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Dienstleister gibt es wie Sand am Meer. Eigentlich muss man nur ein bisschen googeln und schon hat man die richtigen Experten an der Hand. Und trotzdem hört man immer wieder, dass Social-Media-Verantwortliche mit ihren Dienstleistern unzufrieden sind. Das liegt oft an einem nicht stattfindenden Matching. Gerade am Anfang ist es wichtig, dass man eine gemeinsame Vorstellung von gemeinsamen Projekten hat, sonst funktioniert es später nicht wirklich mit der Zusammenarbeit:

  • Der Preis: sollte von Anfang an diskutiert werden. Denn nur wenn sich hier die Vorstellungen treffen, wird das im Anschluss nicht zum Dauerdiskussionsthema
  • Der Standort: ist er wichtig oder nicht? Wer dauernde Diskussionen über Reisekosten vermeiden will, der sollte wissen, ob er aus der Ferne arbeiten kann oder doch lieber einen Dienstleister vor der Haustür haben möchte
  • Der Ansprechpartner: Können Sie mit dem Ansprechpartner oder nicht? Ist er eine gute Ergänzung zu Ihrer eigenen Herangehensweise oder kann er die gleichen Sachen gut – was aber immer wieder für Hickhack sorgen kann
  • Kompetenzen: Ist der Dienstleister für das geeignet, was man sich von ihm erwartet? Ist auch wirklich alles ausgesprochen, was Sie sich vom Engagement des Dienstleisters erhoffen?
  • Referenzen zu ähnlichen Themen: Hat der Dienstleister schon einmal für einen ähnlichen Kunden gearbeitet, ein ähnliches Projekt umgesetzt oder kann auf vergleichbare Erfahrungen zurückgreifen? Auch das sollten Sie klären, bevor Sie sich in die Nesseln setzen.

Pitchen? Kann doch jeder!

Ein Pitch ist der klassische Weg, um an einen Dienstleister zu kommen. Klingt einfach, hat doch jeder schon mal gemacht. Aber gerade Sie als Social Media Manager werden mit einer Ausschreibung vielleicht zum ersten Mal konfrontiert. Damit diese aber auch zum gewünschten Ziel führt, sind folgende Aspekte für das Briefing der Dienstleister sehr wichtig:

  • Klare Beschreibung der Aufgabe des Dienstleisters
  • Zieldefinition, auf die die Tätigkeit einzahlen soll
  • Hintergrundinformationen zum Unternehmen und den Abteilungsstrukturen
  • Konkrete Aufgaben, die erfüllt werden sollen, werden benannt
  • Eine Pitch-Vergütung und das zu erwartende Budget werden benannt
  • Die geplante Vertragslaufzeit wird erwähnt
  • Termin, Präsentationszeit sowie Termine für Vorabfragen werden definiert 
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Und jetzt zur Arbeit!

Wer den richtigen Dienstleister gefunden hat, sollte die Zusammenarbeit ideal für sich und das Gegenüber gestalten. Transparenz ist dabei das Zauberwort. Nur wenn ein Dienstleister möglichst viel weiß, kann er auch maximal gut darauf eingehen. Eine „Hidden Agenda“ ist beispielsweise oft der Tod eines guten Verhältnisses zum Dienstleister. Wenn Sie ihm nicht verraten, was Sie wirklich erreichen wollen, dann ist das Ziel auch schwer zu erfüllen.

Auch bei internem Druck ist wichtig: Transparenz, nicht einfach Weitergabe des Stresses an den Dienstleister. Dieser sollte schließlich mit vollem Engagement für Sie arbeiten und nicht genauso frustriert sein, wie Sie von der internen Reaktion. Gemeinsame Sache machen ist also der richtige Ansatz: Auch wenn es nicht immer leicht ist – Dienstleister sind oft die besten Verbündeten, denn sie arbeiten an der gleichen Sache wie sie. Gerade wenn Sie eine dieser „eierlegenden Wollmilchsäue“ sind.

 

Bildquelle: Shutterstock