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Morgenwelt 101: Das böse Internet – immer ein guter Aufmacher

Das Internet ist böse. Das wissen wir alle.  Zumindest können Sie es jede Woche in vielen Qualitätsmedien erzählt. Dort werden Daten gesammelt und Bewegungsprofile angelegt und dort sogar mit den Nutzerdaten gehandelt. Das wirkt unglaublich! Vor allem unglaublich scheinheilig. Warum die Verlage nicht besser sind als „dieses Internet“, welche Unternehmen zu den meistgehassten in den USA gehören und wie Sie künftig den DJ sparen können, lesen Sie in der heutigen Morgenwelt.

Doppelmoral: Richard Gutjahr hat es satt, ständig in den „Qualitätsmedien“ von der „Gefahr Internet“ zu lesen und rechnet deshalb – aus aktuellem Anlass – mit dem Spiegel ab. Der sammelt nämlich auch sehr fleißig die Daten seiner „Nutzer“, scheint daran aber nichts Schlimmes zu finden.

DJ: Wenn Sie gern einmal DJ spielen wollen, aber zu Hause kein Mischpult zufällig herumliegen haben, probieren Sie doch einmal „The easy-peasy Youtubedisko“ aus. Hier können Sie nach Herzenslust Musikvideos zusammenmixen. Nicht ganz so funktional, wie ein richtiges Mischpult, aber für den kurzen Zeitvertreib zwischendurch reicht’s.

Facebook-Aktien: Geht Facebook nun an die Börse oder nicht? Wenn ja, wann und zu welchem Preis? Fragen, die wohl so schnell nicht beantwortet werden können. Nichts desto trotz können Sie jetzt schon Anteile am Sozialen Netzwerk kaufen – theoretisch. Vorausgesetzt, Sie haben rund eine Million Dollar auf dem Konto. Niklas Hoyer schreibt in der WiWo über seinen Selbstversuch, Facebook „zu kaufen“.

Überfluss: Kennen Sie alle Tools und Plattformen rund um Twitter? Sind Sie sicher? Wenn ja, dann wagen Sie doch einmal einen Blick auf Brian Solis‘ „Twitterverse“ – und wenn nein, dann sowieso.

Quelle: theconversationprism.com

Studie: „Wer intensiv im Netz unterwegs ist, hat einen größeren Marktanteil als die Konkurrenz und eine höhere Gewinnspanne“, das sagt eine aktuelle Studie der Unternehmensberater von McKinsey. Die Web 2.0-Skeptiker könne man mit den PC-Zweiflern Anfang der 80er Jahre vergleichen. Mehr zur Studie gibt es bei CIO.

Schlank: Die Zeitschrift „Brigitte“ verzichtete 2010 komplett auf „Mager-Models“ und zeigte nur „normale“ Frauen. Eine perfekt inszenierte PR-Strategie. Doch hätten es Brigitte und ihre Leser verdient, dass diese Aktion „konsequenter umgesetzt wird“, findet die taz. Denn, wo sind denn die Frauen jenseits der Kleidergröße 40? Und wie authentisch ist die ganze Aktion wirklich?

Reputation: Was haben Nokia, Dell und Toyota gemeinsam? Sie gehören laut „24/7 Wallstreet“ zu den 15 meistgehassten Unternehmen in den USA. BP ist natürlich auch dabei, alles andere hätte nach der Ölpest letztes Jahr auch verwundert. Mehr dazu gibt’s bei SpiegelOnline, die komplette Liste hier.

Frage: Haben Sie schon von Quora gehört? Nutzen Sie es schon? Halten Sie es auch für das nächste „große Ding“? Fragen über Fragen, eigentlich wie geschaffen für die Frage-Antwort-Plattform. Wie der Online-Dienst funktioniert erklärt netzwertig.

Selbstvermarktung: In der Karrierebibel finden Sie von Jochen Mai zahlreiche Tipps & Tricks zur persönlichen Selbstvermarktung. Sie erfahren, wie Sie sich am besten in der Social Media Welt präsentieren können. 10 Personal Branding Tipps für Ihren Erfolg gibt es dazu ergänzend im PR-Blogger.

  • mahrko

    Youtube-Disko ist nicht verlinkt 😉