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Weekly PR-Blogger: Unternehmen setzen auf Influencer aus den eigenen Reihen

Immer mehr Unternehmen setzen auf Corporate Influencer, um ihre Unternehmensbotschaften authentisch und reichweitenstark in die sozialen Netze zu bringen. Doch die Strategie ist kein Selbstläufer – das und mehr erfahrt ihr in unserem Weekly PR-Blogger.

PR Blogger Weekly

Mitarbeiter sharen und liken nicht einfach so für Ihr Unternehmen

Warum die eigenen Mitarbeiter wichtige Kommunikatoren und Recruiter für ein Unternehmen sein können, darauf gehe ich in einem Interview mit der Fachzeitschrift Pressesprecher näher ein. Wer das Potential ausgewählter #CorporateInfluencer strategisch einsetzt, kann darüber seine Content Distribution und vor allem das Social Media Engagement der Stakeholder erheblich verbessern. Von selbst machen das Mitarbeiter in der Regel nicht. Entweder fehlt dafür die Zeit oder die Bereitschaft, dieses auf den vermeintlich privaten Social Media Kanälen mit Freunden zu teilen.

Wer sie dennoch als Social Media Manager oder Chef anfleht, doch bitte auch die Inhalte der Corporate Channel zu sharen und zu liken, erntet im besten Falle verschämte Blicke. Wie kann DER das nur von mir verlangen? Das geht gar nicht, denken dann viele und nehmen es mitunter sogar zum Anlass, sich von ihrer Firma zu trennen. Viel besser gewinnt man hingegen einige Corporate Influencer für diese Aufgabe, wenn diesen glaubwürdig vermittelt wird: Wir vertrauen auf Deine Kompetenzen, geben Dir genügend Zeit und lassen Dich machen. Dann klappt es auch mit den Stakeholdern. [Klaus]

Bildquelle: socialcut on unsplash


Faxen machen

Die bitkom hat Jugendliche nach „alten“, technischen Geräten gefragt. Unter anderem, ob sie mit dem Begriff des Faxgeräts etwas anfangen können. Ergebnis: Drei von zehn Jugendlichen hätten davon noch nie etwas gehört.

Selbst Disketten, ihr wisst schon, diese Dinger, von denen man früher teilweise tonnenweise brauchte, um ein Computer-Spiel zu starten, kennen nur noch rund die Hälfte der Befragten. Noch ahnungsloser sind die jungen Menschen, wenn es um Begriffe, wie Mini-Disk oder Pager geht. Anders sieht es beim Kassetten-Rekorder aus, hier gaben nur 15 Prozent an, diesen nicht mehr zu kennen. Nun gut, wir wissen ja schließlich auch noch, was Schallplatten sind? 😉 [Jochen]

>> Spiegel Online: What the Fax?!

Bildquelle: bitkom


Wie verbessere ich meinen Call to Action?

Call to Action (CTA) Buttons werden an den verschiedensten Stellen eingesetzt, das Ziel ist aber immer das Gleiche: Der User soll klicken!

Wie man CTAs erfolgreicher einsetzt, zeigt eine nützliche Infografik von Synecore. Mit dabei ist die richtige Wortwahl, die richtige Komposition sowie wichtige Metriken zur Beurteilung des CTAs. [Michi]

>> SocialMediaToday: The Best and Worst Words to Use in Your Website Call to Action Buttons 

Bildquelle: Immortal shots on pexels


Instagram testet weiter: Like-Anzahl verschwindet in weiteren Ländern

Bereits im April hatten wir davon berichtet, dass Instagram das Weglassen der Like-Anzahl in Canada testete.

Techcrunch berichtete in dieser Woche, dass die Tests auf die Länder Irland, Italien, Japan, Brasilien, Australien und Neuseeland ausgeweitet werden. Mit der Ausblendung der Likes will Instagram die Inhalte seiner Plattform wieder mehr in den Vordergrund rücken. Follower sollen sich auf die Bilder und Videos konzentrieren und weniger auf die Likes. Für den Nutzer werden die Likes auch weiterhin angezeigt. Ob auf die weiteren Tests ein weltweites Rollout folgen wird, kann aber immer noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. [Steffi]

Bildquelle: Prateek Katyal on unsplash


Mobile Ads wirken besser auf hochwertigen Websites

In der aktuellen „The Halo Effect“-Studie untersuchte Integral Ad Science (IAS) die Wirkung von mobilen Anzeigen. Bei 50 Probanden wurde in einer 30minütigen Simulation getestet, wie ihr Gehirn auf Werbung in verschiedenen Webumfeldern reagiert. Die Qualität des Umfeldes spielt dabei eine große Rolle, die Wirkung von Werbung lässt sich nicht von ihrer Umgebung trennen. Anzeigen auf hochwertigen Websites werden um 74% positiver bewertet, als identische Ads in einem Umfeld mit minderwertigem Kontext.

Auch das Gehirn ist um 20% aktiver, wenn Anzeigen auf hochwertigen Plattformen platziert wurden. Außerdem können sich Menschen dreimal weniger mit Marken identifizieren, die nicht in einem inhaltlich hochwertigen Umfeld auftreten.

Diese Ergebnisse belegen den starken Halo-Effekt von Anzeigen und ihrer Umgebung. Außerdem verdeutlicht sie, wie wichtig nicht nur die Gestaltung von Werbeanzeigen ist, sondern welche starke Rolle passende mobile Umfelder für Markenauftritte spielen. [Frieda]

Bildquelle: rawpixel on Pixabay