PR-Blogger http://pr-blogger.de Wed, 12 Jun 2013 09:35:29 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.0.4 Warum wir mehr Social CEOs in den Unternehmen brauchen http://pr-blogger.de/2013/06/11/warum-wir-mehr-social-ceos-in-den-unternehmen-brauchen/ http://pr-blogger.de/2013/06/11/warum-wir-mehr-social-ceos-in-den-unternehmen-brauchen/#comments Tue, 11 Jun 2013 09:15:10 +0000 Sebastian Thielke http://pr-blogger.de/?p=20216

Wenn der Rückhalt in der Unternehmensführung fehlt, sind viele Social Business Ansätze von vornherein zum Scheitern verurteilt. Vor allem in vielen Konzernen gibt es zahlreiche Enterprise 2.0 und Social Business Initiativen, in denen erste Schritte dazu unternommen wurden, die internen Geschäftsprozesse durch Social Tools effizienter zu gestalten. Meistens wird hierbei der Weg von der Basis zum höheren Management gewählt. Dabei wäre vieles leichter, wenn die Unternehmensführung frühzeitig in die Social Business Prozesse eingebunden wird. Ein Social CEO ist maßgeblich für den Erfolg von Social Media im Unternehmen verantwortlich.

Social Business Studien mit Wirkung

Zwei Studien haben in der letzten Zeit für viel Interesse und Aufmerksamkeit in der Welt von Social Business und Enterprise 2.0 gesorgt. Zum einen brachtet weber shandwick in Zusammenarbeit mit KRC RESEARCH die Studie „The Social CEO: Executives Tell All“ heraus und dann veröffentlichte PAC (Pierre Audoin Consultants) die Studie „Social Collaboration in Germany, France, and the UK 2013“. Beide Studien haben gezeigt, dass die Unternehmensführung ein ausschlaggebender Erfolgsgarant für eine Enterprise 2.0 oder Social Business Umsetzung ist. Denn die Adaption einer Enterprise 2.0 Anwendung kommt nicht allein durch die organische Verbreitung.

Zielgruppe Unternehmensführung

Die Studie von webber shandwick betrachtet die Unternehmensleitung aus dem Blickwinkel der Partizipation in Social Media und deren Wirkung auf Unternehmen, Stakeholder, Mitarbeiter und Öffentlichkeit. Dagegen schaut die Studie von PAC auf die Umsetzung und Nutzung von Social Collaboration im europäischen Wirtschaftraum. Eine wichtige Gemeinsamkeit der beiden Erhebungen findet sich in der Ziel- und Befragungsgruppe – die Unternehmensführung. Sie ist ein ausschlaggebender Faktor in der Umsetzung und erfolgreichen Etablierung von Enterprise 2.0 im Unternehmen. Fehlen der Rückhalt und das Commitment der Unternehmensführung, wird ein solcher Wandlungsprozess zu einem Social Business bzw. Enterprise 2.0 auf der Strecke bleiben.

Führen durch Vorbild

Die Unternehmensführung ist hier natürlich in der Vorbildfunktion. Erkennt, kommuniziert und lebt die Unternehmensleitung den Führungsstil Social, dann wird auch das Management erkennen, dass Wissen teilen, offene Kommunikation und gemeinsames Schaffen von Innovation und Exzellenz wirtschaftliche Vorteile bringt. Dem Management werden entsprechend die Mitarbeiter folgen und den Arbeitswert von Social erkennen. Dementsprechend werden sich Vorurteile und Hemmnisse zur Nutzung und zur Erkenntnis des Zwecks abbauen.

Die Angst vor dem Kontrollverlust

Die Studie von PAC zur Social Collaboration zeigt besonders für den Wirtschaftsraum Deutschland, dass die Perfektion und der Gedanke „Wir dürfen nicht scheitern“ tatsächlich Innovationsbremsen sein können. Die Ursachen finden sich womöglich in zwei  Punkten wieder: Zum einen gibt es keine richtige Fehlerkultur in deutschen Unternehmen und zum anderen schürt die Angst des Managements und der Unternehmensführung vor dem Kontrollverlust Unsicherheit und Risikovermeidungsdenken. Doch genau hier zeigt die Social CEO Studie von weber shandwick, dass eine Social agierende Unternehmensführung Vertrauen schaffen kann und für einen Abbau der Risiko- und Verlustängste sorgt. Eine Unternehmensführung wird als innovativ, inspirierend, fortschrittlich und vertrauensvoll angesehen, wenn sie sich sicher und authentisch in Social Media bewegt. Sie führt das Unternehmen im Stil der Social Media.

Der “keine Zeit” Irrtum

Im PR Blogger Beitrag “In Deutschland fehlen die Social CEOs” geht Klaus Eck auch auf ein typisch deutsches Problem der Unternehmensführung ein: Die fehlende Zeit der CEOs für Social Media. Letztlich handelt es sich aber um ein großartiges Missverständnis. Worin besteht denn typischerweise die Aufgabe eines CEO’s? Der Chief Executive Officer, Vorstand oder der Geschäftsführer prägt in der Regel die Strategie, die Unternehmenskultur und setzt Unternehmensziele. Darüber hinaus ist er auch für die Außenkommunikation und die Bildung von Netzwerken verantwortlich.

Authentische Anwendungen durch die Unternehmensführung

Mit dem Etablieren eines Social CEO oder einer vielköpfigen Social agierenden Unternehmensführung schafft man Glaubwürdigkeit, baut Ängste und Vorurteile ab und schafft Aufmerksamkeit sowie Erkenntnis für die Neuerungen durch den Enterprise 2.0 Prozess. Der Stil und die Einstellung der Unternehmensführung werden durch die Personalisierung in der Unternehmensleitung auf das Unternehmen übertragen.

Helfende Erkenntnisse der Social Business Studien

Grundsätzlich kann man die beiden Studien so betrachten, dass sie sich ergänzen und die eine der anderen eine Lösung von erkannten Problemen anbietet. Die PAC Studie sagt, dass Unternehmen wegen Risiko und Angst die Innovation durch Social Collaboration scheuen. Die weber shandwick Studie zeigt, dass ein Social CEO oder die Social orientierte Unternehmensführung Ängste abbauen kann und auch Risiko minimiert. Dementsprechend ergänzen sich die beiden Studien. Sie zeigen, dass bei dem Weg aus der Perfektions- und Angstmisere in Bezug auf Social Collaboration/Enterprise 2.0/ Social Business Umsetzung, die Unternehmensleitung eine führende Rolle spielt. Die oder der Social CEO kann zum Beispiel das Angst- und Risikodilemma aufheben, in dem er Social führt. Er wird zum Social CEO und sein Unternehmen kann zum Social Enterprise bzw. Enterprise 2.0 werden.

Der Social CEO entscheidet über den Erfolg

Sehr spannend sind die Orientierungspunkte die weber shandwick für den Social CEO gibt. In der Studie wird von sieben ausschlaggebenden Kriterien gesprochen, die den Social CEO ausmachen. Dabei sind drei dieser Kriterien hochspezialisierte Social Media Skills, die nicht zwangsweise den CEO zum Social CEO machen. Die Studie gibt innerhalb der eigenen Ergebnisse an, dass die hochspezialisierten Social Media Fähigkeiten nicht zwangsweise ausschlaggebend sind.

Aus meiner Sicht können die genannten Eigenschaften unter den folgenden fünf Charakteristika zusammengefasst werden:

  • Ein Social CEO bewegt sich authentisch in einem  breitgefächerten Kanon von Social Media, der für das Unternehmen, die Reputation und die Unternehmenskultur steht.
  • Ein Social CEO handelt, denkt und kommuniziert mittel- bis langfristig.
  • Ein Social CEO handelt und denkt spontan, ohne jedoch zu sehr ins Informelle abzuschweifen.
  • Ein Social CEO kommuniziert und vernetzt sich mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Stakeholdern seines Unternehmens.
  • Ein Social CEO ist vor allem ein guter Zuhörer.

Natürlich sind die Eigenschaften eines Social CEO noch vielfältiger und feiner ausgestaltet. Die genannten fünf Punkte sollen sozusagen die Wegbereiter für den Schritt zum Social CEO sein.

Warum der Führungsstil Social funktioniert

Die Antwort ist ganz einfach: Die Mitarbeiter und Stakeholder des Unternehmen sind schon social. Sie haben dies schon längst in ihren Arbeits- und Lebensalltag übernommen. Und genau das wünschen sie sich auch von der Unternehmensführung. Das bedeutet, dass der Pulleffekt für das Einsetzen und Etablieren eines Social CEOs oder Executives schon längst vorhanden ist. Das Potential muss nur genutzt werden.

Die Studie von weber shandwick zeigt auf, dass Social CEOs inspirierend auf ihr Unternehmen wirken, eine positive Identifikationskultur schaffen und grundsätzlich als offenere und bessere Kommunikatoren gelten. Diesen großartigen Vorteil sollten Unternehmen zu nutzen wissen. Letztlich warten Unternehmen doch nur auf einen Social CEO, der beherzt das digitale Ruder übernimmt.

Würden Sie es auch begrüßen, wenn Ihre Unternehmensleitung die Grundsätze der Social Media versteht, nutzt und lebt?

Wo sehen Sie die Grenzen?

Ist der Social Executive eher fördernd oder hemmend im Enterprise 2.0 Prozess?

>> Teil 1: Social Media im Unternehmen: Die falsche Angst vor dem Enterprise 2.0

>> Teil 2: Social Media im Unternehmen: 5 strategische Punkte in der Pionierphase

>> Teil 3: Social Media im Unternehmen: Erfolgsfaktor Mensch im Enterprise 2.0 Projekt

>> Teil 4: Warum Enterprise 2.0 nicht nur auf Technik setzen sollte

>> Teil 5: Enterprise 2.0 muss Begehrlichkeiten wecken

>> Teil 6: Use Cases als Knotenpunkte für den globalen Erfolg von Enterprise 2.0

Bildquelle: BIGSTOCK, Businessman_and_group-of-indus, Influencer_ many_the isolated_portraits_of, Lies_a_pyramid_of_balls_representin

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Content-Strategie 5: Wie Sie Content-Strategien als konkrete Lösungen anbieten http://pr-blogger.de/2013/06/10/content-strategie-5-wie-sie-content-strategien-als-konkrete-losungen-anbieten/ http://pr-blogger.de/2013/06/10/content-strategie-5-wie-sie-content-strategien-als-konkrete-losungen-anbieten/#comments Mon, 10 Jun 2013 12:51:20 +0000 Doris Eichmeier http://pr-blogger.de/?p=20218 Unternehmen fällt es schwer, die Notwendigkeit einer Content-Strategie zu erkennen. Mit einzelnen, konkreten Projekten jedoch könnten Content-Strategen die Vorteile ihrer Disziplin deutlich machen. Mein Fazit des Content-Strategie-Camps cosca13.

Aufregende Diskussionen – voller Zweifel aber auch Lobeshymnen auf die Kraft der Content-Strategie – gab es auf dem Content Strategie Camp #cosca13. Rund 120 Content-Strategen und -Interessierte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz trafen sich auf der gelungenen Zwei-Tages-Veranstaltung von Thomas Pleil, Sascha Stoltenow, Heinz Wittenbrink sowie einem Spitzen-Organisationsteam des @mediencampus in Dieburg.

Wenn ich eine wertvolle Erkenntnis aus dem beschaulichen Städtchen am Rande des Odenwalds mitgebracht habe, dann eine, die in der Fülle guter Themen fast unterging: Um Unternehmen vom Sinn einer Content-Strategie zu überzeugen, ist die Politik der kleinen Schritte wohl die erfolgreichste.

Ein Tipp, den Margot Bloomstein uns Camp-Teilnehmern gab, als sie uns über ein Google+-Hangout eine Stunde Rede und Antwort stand. Sascha Stoltenow fragte die Content-Strategie-Ikone : „Was unternimmst Du, damit ein Unternehmer den Hörer in die Hand nimmt, bei Dir anruft und sagt: Margot, mach eine Content-Strategie für uns?“

Die Antwort Bloomsteins war ausweichend und machte zum einen klar: Auch unsere Kollegen in den USA haben noch kein Patentrezept – und das, obwohl uns die Content-Strategen dort einige Jahre voraus sind. Aber sie hatte einen Tipp: Die Überzeugungsarbeit kann über kleine Projekte gelingen – etwa durch das Entwickeln eines simplen Redaktionsplans.

Alles klar? Unternehmen müssen ihren Blick für mögliche Content-Probleme schärfen – und erkennen, wann ein Content-Stratege helfen kann.

Dieser Vorschlag ließ mich nicht mehr los, denn er könnte tatsächlich die Lösung für uns sein: Zunächst in kleinen Projektaufträgen dafür sorgen, dass Unternehmen die Vorteile der Content-Strategie erkennen. Sie könnten für uns der Türöffner sein – für weitere Content-Strategie-Projekte oder vielleicht, im Laufe der Zeit, für eine unternehmensweite Content-Strategie.

Wir dürfen potentielle Kunden nicht als “Agents of Change” verschrecken

Margots Hinweis passt zu den Ergebnissen der Session, die Brigitte Alice Radl und ich am ersten Camp-Tag durchführten. Wir diskutierten erste Erfahrungen, die wir Content-Strategen in unserem Praxisalltag gemacht haben, auf welche Probleme wir dabei stießen und wie wir diese lösen konnten. Auch in dieser Runde wurde deutlich: Es kommt auf die kleinen Schritte an, ein jedes Unternehmen und jede Abteilung hat komplett andere Bedürfnisse. Um für diese Lösungen zu entwickeln, brauchen wir keinen monströsen Maßnahmenkatalog als vielmehr kleine Lösungen, Einfühlungsvermögen und Intuition.

Eine weitere Erkenntnis aus der Session: Wir dürfen uns bei der Geschäftsanbahnung nicht als Heilsbringer in Szene setzen, die den Damen und Herren aus dem Marketing und der PR jetzt mal erzählen, wo’s lang geht – und was sie bislang falsch gemacht haben. Mit einem solchem Universalanspruch würden wir die wichtigsten Kooperationspartner – und Budgetinhaber! – beleidigen, die wir für das Gelingen einer Content-Strategie brauchen.

Dass es bei diesen große Empfindlichkeiten gibt, das machten die Gespräche mit vielen Marketing- und PR-Experten, die das cosca13 besuchten, deutlich. Dort, wo Content entsteht, menschelt es – und diese Menschen müssen wir zu unseren Verbündeten machen!

Deshalb dürfen wir uns nicht als über den Abteilungen schwebende „Agents of Change“ präsentieren – so vollmundig bezeichnen sich gerne unsere US-Kollegen. Erfolgreicher sind wir vermutlich mit der Rolle des kooperativen Dienstleisters, der bei der Lösung aktueller, konkreter und einzelner Content-Probleme mit anpackt, sei es für die Marketingabteilung, die PR oder das Social-Media-Team.

Unsere Akquise muss sich an konkreten Problemen der Unternehmen orientieren

Für uns Content-Strategen bedeutet eine solche Strategie der kleinen Schritte, dass wir die Akquise danach ausrichten müssen. Wir dürfen potentiellen Auftraggebern nicht alles auf einmal verkaufen wollen. Stattdessen sollten wir uns auf die Suche machen nach typischen Problemen von Unternehmern, Marketern, PR-Experten und deren Agenturen – und uns als Problemlöser ins Spiel bringen.

Der Vorteil dieses Vorgehens: Wir hätten nicht mehr die Last, den schweren Brocken Content-Strategie begreiflich machen zu müssen. Mal ehrlich: Wer von uns hat nicht schon in verständnislose, ablehnende Gesichter geblickt? Stattdessen können wir uns in der Akquise auf die konkreten Probleme eines Unternehmens konzentrieren und Lösungsvorschläge unterbreiten.

Wir müssen die Unternehmensperspektive einnehmen. Wir können nicht erwarten, dass der Kunde uns versteht – wir müssen ihn verstehen! Die aktuelle Forderung nach mehr „User Centered Marketings“ gilt auch für uns.

Auf der Nachhause-Fahrt von der cosca13 habe ich einige Indizien, woran Unternehmen bemerken könnten, dass sie ein Content-Problem haben, lose zusammengestellt. Diese Probleme sind mir bereits in vielen Projekten begegnet und dürften nicht selten sein – wer hat weitere Vorschläge? (Achtung, diese betreffen nicht nur die Online-Kommunikation).

Indizien für eine fehlerhafte oder nicht vorhandene Content-Strategie:

Mangelnde Resonanz:

  • Die Besucheraktivität in den Online-Kontaktpunkten steigt nur bei einzelnen Kampagnen (etwa auf Facebook bei Gewinnspielen)
  • Die Mitarbeiter werden nie auf die Inhalte angesprochen, die Sie zum Beispiel im Blog oder auf der Website anbieten – etwa auf einer Messe oder einem Empfang
  • Aufwändige Marketingaktionen wie Vorträge der Geschäftsführung, Gastartikel in der Presse oder Messeauftritte wirken sich nicht auf die Besucherfrequenz in den Online-Kontaktpunkten aus (Website, Blog, Social Media)
  • Blogbeiträge haben kaum Auswirkungen – weder auf die Diskussionsfreude der Leser noch auf die Presse

Die Inhalte, die über unterschiedliche Kanäle eingesetzt werden, passen nicht zusammen:

  • Die Inhalte der Online-Angebote korrespondieren nicht mit den Inhalten in Broschüren, Vorträgen etc.
  • Die Vertriebsmitarbeiter argumentieren mit anderen Inhalten als jenen, die auf der Website oder auf den Social-Media-Seiten stehen
  • Die Inhalte der Social-Media-Seiten (Facebook, Twitter und Google+ oder dem Blog) ergeben kein sinnvolles Ganzes.
  • Auf allen Kanälen werden ähnliche Informationen verbreitet und langweilen dadurch

Unternehmensinterne Hindernisse:

  • Jedes neue einzelne Content-Projekt (etwa die Vorbereitung auf einen Vortrag) macht extrem viel Mühe. Es ist, als müsste man ein jedes Mal komplett von vorne anfangen und im Unternehmen nach guten Inhalten recherchieren.
  • Es ist sehr schwer, im Unternehmen Informationen über die Geschichte und Entwicklung des Unternehmens zu bekommen. Mehrere Abteilungen müssen dazu kontaktiert werden.
  • Die Mitarbeiter haben keine Ahnung, was auf den Online-Auftritten angeboten wird
  • Der Vertrieb arbeitet nur ungern mit den Inhalten aus dem Marketing
  • Das Call Center arbeitet nicht zufriedenstellend, weil es scheinbar nicht genug gute Inhalte hat, um schnell reagieren zu können
  • Jede einzelne Abteilung argumentiert in der Öffentlichkeit unterschiedlich.
  • Die hausinternen Content-Produzenten müssen bei einer Agentur anrufen, um mehr über das eigene Unternehmen zu erfahren.

Verdächtig viel Arbeit, Aufwand und Kosten:

  • Das Unternehmen muss seine Broschüren etc. häufig neu anfertigen lassen, weil sie schnell veralten
  • Die Website wird häufig einem Relaunch unterzogen statt kontinuierlich aktualisiert
  • Auffallend häufig werden neue Content-Marketing-Kampagnen in Auftrag geben, um die Resonanz zu erhöhen (und weil die Inhalte der alten Kampagne womöglich nicht mehr passen).
  • Die Agenturdienstleister wollen ein genaueres Briefing

Qualität der kommunizierten Inhalte:

  • Weil die Inhalte vor allem von Agenturen angefertigt werden, sind diese zu oberflächlich und treffen den Kern der Unternehmensmarke nicht
  • Die Online-Angebote wirken zu statisch oder zu werblich, es fehlt der „Esprit“ (das soll keine Kritik an Agenturen sein)
  • Die Website ist langweilig, denn sie besteht vor allem aus altem Content und es finden kaum Veränderungen statt (dito)
  • Das Unternehmen besitzt keine Geschichten. Die Historie Ihres Unternehmens spielt in der Kommunikation keine Rolle.
  • Die Inhalte sind generell zu produktlastig und zu werblich.

Das sind nur einige wenige Anhaltspunkte, davon gibt es unzählige. Wenn wir die Chance bekommen, mit einem Kommunikationsverantwortlichen über solche Auffälligkeiten zu sprechen und dieser feststellt: „Ja genau, das kennen wir auch“, dann haben wir schon vieles erreicht: Er/Sie erkennt, dass er überhaupt ein Problem hat, das gelöst werden sollte. Und dass es Experten gibt, die dafür genau die richtigen sind!

Zudem etablieren wir uns auf diese Weise als effizienter Partner von Marketing und PR. Damit vermeiden wir die Konkurrenz- und Silo-Denke, die viele Content-Projekte zum Scheitern bringt.

Mein Wunsch: Dass wir Content-Strategen aufhören uns selbst zu erklären, wie wichtig unsere Disziplin ist und wo ihre Grenzen verlaufen. Fangen wir an! In kleinen Schritten, mit partnerschaftlichem Einfühlungsvermögen und Geduld können wir in den Unternehmen den Blick für die Bedeutung der Content-Strategie schärfen – und uns etablieren.

Die nächsten Jahren werden die Jahre des Relevanzgewinns sein. Aber vielleicht, das ist meine Hoffnung, haben Unternehmen danach verstanden: eine Content-Strategie ist für sie so unentbehrlich wie eine Finanzstrategie. Dann dürfen wir uns mit Stolz tatsächlich so nennen, wie es unsere US-Kollegen schon tun: „Agents of Change“.

Das Content-Strategie-Camp hat mich wirklich weitergebracht – vielleicht gibt es im nächsten Jahre eine Fortsetzung? Das würde mich enorm freuen.

Weitere Artikel über das Content-Strategie-Camp #cosca13:

>> #cosca13: Der Big Bang der Deutschen Content Strategy

>> Mysterium Content Strategie

>> Content Strategy Camp in Dieburg


Bildquelle: © lassedesignen – Fotolia.com

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Social Media in der Medizintechnologie http://pr-blogger.de/2013/06/04/social-media-in-der-medizintechnologie/ http://pr-blogger.de/2013/06/04/social-media-in-der-medizintechnologie/#comments Tue, 04 Jun 2013 09:35:40 +0000 Klaus Eck http://pr-blogger.de/?p=20178 Welche Unternehmen sollten sich von Social Media fernhalten? Nur wenige, es sei denn, es gibt Unternehmen, die nicht mit ihren Stakeholdern kommunizieren wollen und es sich leisten können, ihre Online-Reputation anderen zu überlassen. Es existieren viele Branchen, in denen sich Social Media hierzulande erst langsam entwickelt. So gibt es etwa in der Healthcare-Branche nicht viele wirklich aktive Social Media Unternehmen. Das liegt unter anderem an der starken staatlichen Regulierung und den Werbeverboten, die auch auf Social Media Aktivitäten Auswirkungen haben, aber auch an fehlenden Ressourcen und Strategien dafür.

Social Media Umfrage in der Medizintechnologie

Doch zeigt das Beispiel Medizintechnologie, wie stark längst alle Bereiche unserer Gesellschaft von Social Media erfasst werden. Für 70 Prozent der befragten 81 MedTech-Unternehmen wird die Nutzung von Social Media wichtiger. Im Vorjahr hielten es erst 58 Prozent für relevant. Das ergab eine Umfrage des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), die auf der 9. Kommunikationskonferenz Medizintechnologie (auf Twitter unter #medtech_kk) in Berlin vorgestellt wurde.

“Social Media wird in erster Linie zum Verbreiten eigener Meldungen und zum Dialog genutzt. Stark im Kommen ist aber die Nutzung als Monitoring-Tool”, erläuterte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt zur Eröffnung der Berliner Kommunikationskonferenz.


Wenig gewundert habe ich mich darüber, dass bei den Social Media-Kanälen der MedTech-Unternehmen Youtube (62 Prozent) und Facebook (52 Prozent) dominieren. Immerhin 31 Prozent setzen auf Twitter, allerdings eher als Pushkanal. Aber nur 14 Prozent der Unternehmen führen ein eigenes Corporate Blog, was vor allem mit den fehlenden personellen Ressourcen erklärt wird. Nur etwa jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent) hat eine eigene Social Media Strategie aufgebaut. Auf die Absicherung ihrer Aktivitäten legt die MedTech-Branche hingegen viel Wert. Daher gibt es bei 31 Prozent eine Social Media Guideline.

Unternehmen setzen auf Kontrolle

Die Angst vor einem Kontrollverlust ist grundsätzlich unter Kommunikatoren sehr groß. Dabei ermöglicht ein profundes Social Media Monitoring eigentlich ein viel besseres Kundenverständnis. Organisationen erfahren mehr denn je, was ihre Konsumenten, B2B-Kunden oder Patienten bewegt. Über Facebook und Twitter können Unternehmen in die Köpfe ihrer Stakeholder hineinschauen. Denn diese veröffentlichen ihre Produkterfahrungen bereitwillig im Social Web.

Dinnerspeech auf der MedTech-Kommunikationskonferenz

Am 3. Juni 2013 hielt ich eine Keynote auf der 9. MedTech-Kommunikationskonferenz über Zukunftstrends in Social Media. Dabei setzte ich meinen Schwerpunkt auf das Online Reputation Management und die Einordnung von Social Media in der Healthcare Branche insgesamt. Die anschließend Gespräche haben mir gezeigt, wie offen die Medizintechnologie mit dem Thema Social Media umgeht.


Jedes Unternehmen profitiert von der Shareconomy, in der viele Menschen anderen ihre Kundenerlebnisse verraten und es uns allen einfacher machen, selbst eine Kaufentscheidung zu treffen. Einzelne Influencer lassen sich sehr gut über Social Media erreichen. Doch das setzt voraus, dass ein Unternehmen sich ernsthaft für seine Kunden interessiert und mit diesen den offenen Dialog sucht. Dafür benötigen Organisationen in jeder Branche Mitarbeiter, die als Botschafter und Personal Brands für ihr Unternehmen in Social Media aktiv sind.

Wer hierbei erfolgreich sein will, muss die eigenen Mitarbeiter für Social Media gewinnen und über diese aktiv im Social Web kommunizieren. Verbote sind wenig hilfreich, weil sie dank Smartphones leicht umgangen werden können.  Je sichtbarer und leidenschaftlicher die Mitarbeiter für die Interessen ihrer Unternehmen und ihrer Branche eintreten, desto glaubwürdiger und erfolgreicher sind Marken.

Letztlich vertrauen wir immer lieber (echten) Menschen als abstrakten Marken. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, mit Persönlichkeit und Transparenz zu punkten und dabei die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen.

Bildquelle: 3M Medica (BVMed-Bilderpool); Peter Kossok

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Social Media-Praktikanten ab September 2013 gesucht http://pr-blogger.de/2013/05/31/social-media-praktikanten-ab-september-2013-gesucht/ http://pr-blogger.de/2013/05/31/social-media-praktikanten-ab-september-2013-gesucht/#comments Fri, 31 May 2013 15:22:51 +0000 Anika Geisel http://pr-blogger.de/?p=20106 Wir suchen Sie! Ja, genau, Sie! Als Leser des PR-Bloggers scheinen Sie sich für die Online- und Social Media-Welt zu interessieren. Sie sind auf dieses Blog gestoßen und der Artikel hat Ihre Aufmerksamkeit erreicht. Haben Sie Interesse, sich stärker mit Themen wie Online Reputation Management, Strategieentwicklung oder Social Business zu beschäftigen? Dann sind Sie bei uns richtig.

Wir suchen ab September 2013 eine Praktikantin bzw. einen Praktikanten, der uns bei unserer täglichen Arbeit in München unterstützt und Lust hat, sich intensiver mit der Konzeption und Umsetzung von Online- und Social Media-Strategien auseinanderzusetzen.

Eck Kommunikation zählt zu den führenden deutschen Unternehmensberatungen für digitale Business-Strategien. Von der Digitalisierung von Organisationsprozessen über den Aufbau neuer Geschäftsfelder bis hin zum Innovationsmanagement – wir unterstützen digitale Transformationsprozesse im Rahmen zahlreicher Kundenprojekte.

Als Praktikant(in) bei Eck Kommunikation haben Sie die Chance, Projekte bei namhaften Konzernen zu unterstützen und einen Einblick in das digitale Beratungsgeschäft zu bekommen. Als stark wachsendes Unternehmen könnte ein Praktikum auch Ihren direkten Karriereeinstieg bedeuten: Zahlreiche ehemalige Praktikanten arbeiten mittlerweile bei Eck Kommunikation oder in Social Media-Positionen bei renommierten Unternehmen.

Idealerweise können Sie ab Herbst 2013 beginnen und bringen 3-6 Monate Zeit mit. Und natürlich wird das Praktikum vergütet.

Ihre Aufgaben bei Eck Kommunikation:

  • Recherche zu innovativen Themenfeldern
  • Entwicklung eigener kreativer Strategien, Ideen und Konzepte
  • Community-Management mit Facebook, Google+, Xing und Twitter
  • Vorbereitung von Kundenpräsentationen mit PowerPoint und Prezi
  • Unterstützung bei Markt- und Kundenanalysen
  • Administrative Tätigkeiten

Wir benötigen jemanden,

  • der selbständiges Arbeiten und viele Freiheiten gewohnt ist
  • der idealerweise an einer Fachhochschule oder Universität (Kommunikation, Journalismus, Marketing, PR, Sozialwissenschaften, Innovationsmarketing etc.) studiert
  • der über Kenntnisse in Marketing und PR und/oder Social Media verfügt
  • der neugierig ist
  • der flexibel und kommunikativ ist
  • der im PR-Blogger schreiben mag

Wir bieten:

  • ein nettes, kleines Team (ca. 10 Personen)
  • eine renommierte Social Media Unternehmensberatung
  • eine gute Online-Reputation für Praktikanten
  • gute Erfahrungen und ein großes Netzwerk
  • ein attraktives Praktikantengehalt sowie sehr gute Einstiegsmöglichkeiten in eine neue Berufswelt
  • ein Social Media Manager Zertifikat, in dem Ihre erworbenen Fähigkeiten aufgelistet werden

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Unterlagen am Besten per E-Mail an bewerbung(at)eck-kommunikation(punkt)de. Gerne können Sie uns bei Fragen auch anrufen – die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Website.

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Die Sieger der Fotoparade zur re:publica http://pr-blogger.de/2013/05/31/die-sieger-der-fotoparade-zur-republica/ http://pr-blogger.de/2013/05/31/die-sieger-der-fotoparade-zur-republica/#comments Fri, 31 May 2013 09:12:59 +0000 Pia Kleine Wieskamp http://pr-blogger.de/?p=19762 Zur re:publica 2013 haben wir die besten Fotostorys gesucht und dazu eine Foto-Blogparade veranstaltet. Jetzt stehen die Sieger fest. Eine sechsköpfige Jury hat die Sieger der re:publica Foto-Blogparade ermittelt. Die Entscheidung fiel der Jury bei der  Vielzahl der eingereichten Beiträge schwer.

Folgende Kriterien hat die Jury ihrer Beurteilung zugrunde gelegt:

  • Die Idee, Originalität der Fotostory; ist der Inhalt gut?
  • Ist der Blogbeitrag stimmig zu den Fotos?
  • Wiedererkennungswert: Lassen die Bilder erkennen, dass es sich um die re:publica handelt?
  • Form: Wurden die Story in 3 Bildern erzählt?
  • Erzählen die Fotos eine Geschichte/Handlung bzw. gibt es ein Konzept?
  • Die Qualität/Gestaltung der Aufnahmen

Zur Erinnerung hier nochmals die Fakten der Foto-Blogparade sowie die kurze Zusammenfassung zum Ablauf der rpStory13-Fotoparade:

  • Thema: Erzählen Sie uns in drei Fotos Ihre persönliche Fotostory rund um die re:publica.
  • Dauer der Blogparade: 30. April – 12. Mai.2013
  • Hashtag (Twitter/Google+/Instgram/Pinterest): #rpStory13

Die Sieger

Folgende Fotostorys haben jeweils das Buch Follow me! – Erfolgreiches Social Media Marketing von Galileo Press gewonnen:

9783836216722-2

Platz 1Platz 1 für Boris Borchert vom Blog Weltenweiser.de:

Es gibt die charmante Idee, in drei Bildern die persönlichen Momente der re:publica13 zu schildern. Unter #rpStory13 kann man sie teilen

Sieger der Fotoparade re:publica.51.53Hier sind meine drei Bilder: Das erste Bild ist für mich ein Highlight, weil ich in der Speakers-Liste direkt hinter meiner deutlich berühmteren Namensvetterin zu finden bin.…

Die Jury meint: Sehr persönliche Einblicke in die re:publica – gut getroffen!

Foto-11

Platz 2 für Thorsten Ising auf www.thorsten-ising.com

Visuelles Storytelling: Blogparade zur re:publica 2013

Visuelles Storytelling: Blogparade zur re:publica 2013

Pia Kleine WieskampKlaus Eck und Doris Schuppe laden zu einer Blogparade zum Thema “Visuelles Storytelling” ein und nehmen die re:publica 2013 zum (gut gewählten) Anlass. Mit kleinen Fotogeschichten der Teilnehmer entsteht so (hoffentlich) eine interessante Dokumentation der re:publica. Ich mache gerne mit und dies mag mein Anfang dazu sein

Die Jury urteilt: Schön kompakt auf den Punkt gebracht, tolle Bildstimmung!

Platz 3

Platz 3 geht an Michael Rajiv Shah von networkerfinder.cc :

Die re:publica 2013 steht kurz vor der Tür und mit ihr meine Vorbereitung

Eine wirklich sehr schöne Übung, die Pia Kleine WieskampDoris Schuppe und Klaus Eck sich haben zur re:publica 2013 einfallen lassen: “Blogparade zum visuellen Storytelling!” Spätestens mit meinem Pintereststart und der darauf folgenden ©opyright-Konsequenz, visuellen owned Content für Kunden und mich zu erstellen, ist visuelles Storytelling (m)ein Thema für mich.

re:publica - Die #rpStory13 Visuelles Storytelling - Der Netzwerkgärtner

Mein(e) Geschichte(n) sind noch nicht klar genug!

Einerseits der verspielte ‘Netzwerk Gärtner’ mit Seerose im Blog, die nur versteht, wer die Bedeutung des indischen Vornamens (Rajiv = Lotos) kennt…

Laut Jury hat sich dieser Blogbeitrag intensiv und konstruktiv mit dem Storytelling beschäftigt.

Kreative Fotopraxis

Motivationspreise

Ein Motivationspreis geht an Lars Hahn von systematischkaffeetrinken.de mit der Fotostory vom Tag 1-3 auf Pinterest:

Mit Uschi-Reisen zur re:publica, Ladeprobleme und freie Sicht:

http://pinterest.com/derlarshahn/rpstory13/

Platz3 Fotoparade

Tag 4-6 waren die Tage des Systematisch Kaffeetrinken. Entsprechend fand ich nicht nur unter meinen Bildern immer mehr Leute-Fotos. Dementsprechend „3 x 3 – People at re:publica“ hier:

Laut Jury wurden hier die Emotionen sowie das Networking zur der re:publica sehr gut visualisiert.

Ein weiterer Motivationspreis erhält Ilse Mohr von silvernerd.de für den Dekoabbau der re:publica.

Bildschirmfoto 2013-05-30 um 22.43.08

Glückwunsch an alle Sieger!

Die Web-Konferenz re:publica in Berlin war 2013 sehr gut besucht. Auch die Foto-Blogaktion “Visuelles Storytelling: Blogparade zur re:publica” mit dem Hashtag #rpStory13 wurde sehr gut angenommen. Alleine vom 31.4. bis zum 10.5.2013 hatte die Fotoparade eine Reichweite von ca. 320.0000 Personen — und das ohne Instagram und Pinterest (siehe die Analyse von echobot). Wir freuen uns über die vielen Beiträge. Dazu einige Zahlen und Visualisierungen.

Visualisierung #rpstory13

create infographics with visual.ly

Im Laufe des Wettbewerbs wurden rund 1000 Tweets alleine auf @pkleine gezählt (siehe Infografik von visual.ly) und 321 Fotos auf instagram via statigr.am gefunden. Der Aufruf zur Fotoparade erhielt 31 Kommentare.

fotoparade re:publica

Jury Pinterest das Board der Fotoparade zur re:publica 2013

Monitoring: Einige Ergebnisse

Einige spannende Fotostorys haben wir auf Pinterest mit ca. 240 Pins für Sie zusammengetragen; 2011 Follower sehen sich die Pinnwand zur Fotoparade an.

Wir freuen uns über alle Beiträge, die mit dem #rpStory13 versehen wurden. Und haben wirklich viele Menschen an unserer Fotoparade teilgenommen, denn wir waren mit dem Hashtag (Suchbegriff) #rpStory13 auf Platz 3 nach dem offiziellen Konferenzhashtag #rp13 und dem allgemeineren #berlin. Monitoring: Aktuelle #rp13 Top 5 Hashtags. Weitere Infos: http://t.co/alBJYduj6X

Zusätzlich hat Bastian Karweg , CEO der Medienbeobachtungsfirma echobot, uns eine kurze Hochrechnung zum #rpStory2013 erstellt:

Wir – die Blogparade-Betreiber Doris Schuppe, Pia Kleine Wieskamp und Klaus Eck bedanken uns für die rege Teilnahme am visuellen Storytelling — es hat uns Spass gemacht!

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Welten zwischen Parteien und Onlinekommunikation http://pr-blogger.de/2013/05/29/welten-zwischen-parteien-und-onlinekommunikation/ http://pr-blogger.de/2013/05/29/welten-zwischen-parteien-und-onlinekommunikation/#comments Wed, 29 May 2013 10:49:36 +0000 Jens Issel http://pr-blogger.de/?p=19875 Politisch geht es 2013 wieder um viel. Wird Angela Merkel weiter Bundeskanzlerin bleiben? Oder wird auf Sie Peer Steinbrück folgen? Feststehen wird es erst am 22. September. Was jetzt schon feststeht: Mehrere Wochen werden unzählige Wahlplakate die Laternenpfähle der Republik zieren. Zwischen 18 und 43 Prozent des Wahlkampfbudgets werden dafür aufgewendet. Die Wirkung ist umstritten. Im Gegensatz zu Onlinekampagnen. Aber wie ist es um die Onlineaktivitäten der Parteien bestellt?

Was bei den Parteien einen hohen Stellenwert hat, wird von den Bürgern eher wenig geschätzt. In Hamburg gaben 100 Prozent der Bürger an, eine Partei noch nie aufgrund eines Plakats gewählt zu haben. Warum die Parteien nicht danach handeln? Sie wollen es nicht wissen. Nach eigenen Angaben messen zumindest die Parteien in Hamburg den Wirkunsgrad ihrer Wahlkampfinstrumente nicht.

Streuverlust vs. Zielgruppenspezifität

Und so verwundert es auch nicht, dass die Parteien dem Internet, im Rahmen der oben genannten Studie, einen hohen Streuverlust zuordnen. Diese fallen bei Plakaten, nach Aussage der Parteien, welche die Effekte jedoch nicht messen, eher gering aus. Social Media-Experten werden sich zurecht die Augen reiben. Sollte die Politik tatsächlich noch nie etwas von zielgruppenspezifischen Anzeigen via Facebok Ads und Google Adwords mitbekommen haben? Wer dort Anzeigen schaltet kann über ausgewählte Attribute wie Alter, Geschlecht, Ort, Hobbies, usw. seine Zielgruppen genauer erreichen, als dies in der Geschichte des Marketing jemals möglich war. Neuesten Studien zufolge erzielen Premium-Targeting-Kampagnen eine Steigerung der Wirkung um bis zu 100 Prozent. Hinzu kommt die Glaubwürdigkeit von Themen und Inhalten der eigenen Netzwerke. Immerhin Vertrauen 92 Prozent den Facebookinhalten von Freunden und Familie.

Der Vorteil: Eine hohe thematische Affinität verpricht nachhaltige Kommunikation und damit möglicherweise langfristige Effekte auf das Wählerverhalten. Die Frage die sich dabei stellen würde: Wer profitiert mehr? Parteien, die die eigenen Wähler aktivieren möchten? Oder die Parteien, die auf Wechselwähler setzen? Zeigen würde es vermutlich nur die Feldforschung.

Aber bleiben wir beim Streuverlust. Ist dieser wirklich das Ausschlusskriterium? Wie ist es um Involvement und die nachhaltige Kommunikation gestellt? Interessiert die Parteien auch im Onlinedialog, was die Bürger zu sagen haben? Oder ist es Push-Dialog und Push-Marketing à la Wahlplakat?

Punktuelle Aktivitäten

Die neueste Studie von Prof. Andreas Elter an der Macromedia Hochschule für Kommunikation lässt böses erahnen. Er untersuchte die Social Media-Aktivitäten der sechs großen Parteien auf Landesebene bei den Landtagswahlkämpfen 2011. Was offenbar niemandem gelingt: Die Wähler in nachhaltige Dialogaktivitäten einzubinden. Erst recht nicht über den Wahltermin hinaus. Selbst die Piratenpartei zeigt auf Landesebene nur punktuelle Aktivitäten in einzelnen Landesverbänden.

Eine Studienerkenntnis, die den Parteien zu denken geben sollte: Es ist ein linearer Zusammenhang zwischen der Anzahl an Facebook-Posts und der Anzahl von User-Kommentaren oder Likes zu erkennen. Heißt, wer regelmäßig postet, erntet Interaktion und damit Involvement.  Was Onlineexperten ebenfalls wenig überraschen wird: Reaktionen auf Kommentare  führen zu erhöhter Interaktion.

Dialog? Nein Danke!

Wundert es also wirklich, dass Parteien keinen langfristigen Dialog zustande bekommen? Wohl kaum. Viele Parteien setzen auf punktuelle Aktivitäten vor dem Wahltermin. Ein Widerspruch zum erhöhten Anspruch an Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit seitens der User im Social Web. Stimmvieh war gestern. Ernst gemeinter Dialog und Feedback werden heute und in Zukunft verstärkt erwartet. Das Internet von heute bietet die Grundlage für Partizipation. Nie konnten die individuellen Interessen der Bürger schneller abgefragt werden. Mehr denn je können Parteien und Politiker das Sprachrohr der Gesellschaft sein. Wenn sie denn wollen.

Aber die Parteien wollen nicht. Ein Blick auf die beiden großen Parteien verrät zumindest, dass der Dialog mit dem Bürger klein geschrieben wird. Auf den Facebookseiten von CDU und SPD sind die Beiträge der Nutzer auf den Seiten nicht zugelassen, in den Kommentaren unter den Posts dürfen die Bürger sich alleine austoben. Antworten und Beiträge seitens der Parteien sind Fehlanzeige.

Und auch auf Twitter tritt Ernüchterung ein. Push-Kommunikation so weit das Auge reicht. Nein. Nicht ganz. Bei der SPD twittert der Parteivorstand und erwähnt zumindest @sigmargabriel, bei der CDU die Online-Redaktion, die zumindest den Partei-Vorzeigeonliner Peter Altmaier. Mit anderen Worten: Man bleibt unter sich.

Am Ende bleibt die Feststellung, dass der derzeitige Stand der Onlinekommunikation in Parteien weit weg von Professionalität ist. Onlinestrategen können sich nur wundern. Wir werden sehen, ob die Parteien den Zugang zu knapp 25 Millionen deutschen Facebooknutzern und 825 Tausend aktiven Twitter-Nutzern ungenutzt lassen.

Bildquellen:
Michael Panse,  Bodo Ramelow – der Lack ist ab! (Flickr)

Bigstock, nicht stören Zeichen

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Have a Cake! – Use Cases als Knotenpunkte für den globalen Erfolg von Enterprise 2.0 http://pr-blogger.de/2013/05/28/have-a-cake-use-cases-als-knotenpunkte-fur-den-globalen-erfolg-von-enterprise-2-0/ http://pr-blogger.de/2013/05/28/have-a-cake-use-cases-als-knotenpunkte-fur-den-globalen-erfolg-von-enterprise-2-0/#comments Tue, 28 May 2013 08:58:42 +0000 Sebastian Thielke http://pr-blogger.de/?p=19935 Damit etwas funktioniert, muss es einem Ziel folgen – eine logische Konsequenz. Ich habe in der letzten Zeit viel über die Beteiligten, die Kommunikation, das Miteinander und die Kultur für die Umsetzung von Enterprise 2.0 Prozessen geschrieben. Auch habe ich immer wieder betont, dass eine klare Strategie sowohl in den Teilprojekten wie auch im Gesamten vorhanden sein muss. Ein Enterprise 2.0 Prozess muss ein klares Ziel verfolgen. Doch wie schafft man es, ein globales Ziel für etwas so Umfangreiches wie die Veränderung von Organisation, Kultur und Kommunikation zu schaffen? Deswegen will ich heute über Kuchen reden. Man nimmt ein Messer und schneidet den Kuchen in kleine Teile!

Use Cases, die Stückchen der Enterprise 2.0 Torte

Der Erfolg einer Enterprise 2.0 Initiative bzw. eines Prozesses im Unternehmen hängt stark davon ab, wie die Umsetzung und das Ziel gestaltet sind. Man könnte natürlich sagen, dass kleinere Unternehmen ein Enterprise 2.0 Projekt schneller umsetzen und für sich nutzbar machen können. Doch dies ist eine Fehleinschätzung. Wird die Implementierung in einer einzigen Initiative auf das Unternehmen losgelassen, ist das Scheitern garantiert.

Warum wird es scheitern? Ganz einfach: Wer kann einen ganzen Kuchen auf einmal essen? Eigentlich niemand. Die schiere Masse des Kuchens würde einen überfordern. Wenn ich das Bild vom Kuchen weiterzeichne, dann komme ich zu dem Punkt, an dem ich sage: Kuchen schmeckt doch in kleinen Portionen viel besser und man genießt ihn tatsächlich. Genau diese Überforderung bei einer einmaligen globalen Einführung von Enterprise 2.0 würde die Beteiligten erschlagen und das Projekt scheitern lassen. Also heißt die Lösung: Kleine Stückchen anbieten. Genau diese Herangehensweise wird mit dem Use Case praktiziert.

Der Use Case – Enterprise 2.0 in einem geschlossenen Ökosystem

Ein Use Case kann relativ einfach beschrieben werden. Man sucht sich in der Organisation Gruppen, bestehende organisatorische Probleme oder auch interne Herausforderungen. Diese gilt es mit Hilfe eines Enterprise 2.0 Systems (Software, Anwendung, Netzwerk) zu lösen. Man kann Wissens- und Interessensgruppen vernetzen, man kann ein kommunikatives Problem möglicherweise überbrücken oder auch auf neuen Wegen den Herausforderungen begegnen. Das System ist durch seine Aufgabenstellung abgeschlossen. Daher sollte eine weitere Vernetzung mit angrenzenden Gruppen und Teilnehmer nicht aktiv betrieben werden. Somit bleibt der Use Case abgrenzbar. Dadurch können natürlich auch die Vorteile und der Gewinn für die Teilnehmer deutlicher sichtbar gemacht werden.

Use Cases ergeben sich aus Problemlösungsansätzen

Man stelle sich die Situation zwischen dem Kundenservice und dem Marketing vor. Die eine Seite hat wichtige Erkenntnisse aus dem Produkt- und Service-Bereich des Unternehmens, das auf den Erfahrungen im direkten Umgang mit dem Kunden beruht. Sie wissen, was sich der Kunde in Hinsicht auf die Kommunikation mit dem Unternehmen wünscht. Auf der anderen Seite steht die Kommunikation, die so nahe am Kunden bzw. Stakeholder kommunizieren möchte wie es geht, sich jedoch nur auf Studien und Schätzungen verlässt. Das Problem ist, dass sich diese Abteilungen womöglich niemals Austauschen werden. Warum? Weil den jeweiligen Beteiligten die Wahrnehmung des Wissens und der Expertise des Anderen fehlt. Dies ist nicht fehlender Transparenz geschuldet, sondern vielmehr der bloßen Größe oder gering wahrgenommen Interessens-Schnittmenge dieser Arbeitsbereiche.

Begrenzte Teilnehmer, begrenzte Features, grenzenlose Vernetzung

Der Use Case für den oben aufgeführten Fall wäre: Vernetze die Abteilungen Kundenservice und Unternehmenskommunikation. Wir haben also Teilnehmer aus zwei Bereichen eines Unternehmens. Deren Anzahl ist begrenzt – somit erhält die Zahl der Teilnehmer in dem Netzwerk eine gewisse Übersichtlichkeit. Man kann also alle nötigen Maßnahmen wie Trainings, Einführung, Aufklärung und Change Management-Komponenten in einem übersichtlichen und handhabbaren Rahmen durchführen. Der Kuchen wird im Stück essbar für beide Seiten – für die Use Case-Verantwortlichen und die Nutzer.

Die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen beachten

Natürlich soll dies nicht heißen, dass man sich nur auf ein einziges Stück Kuchen stürzen soll. In einem großen Enterprise 2.0 Prozess ist es durchaus sinnvoll, mehrere Use Cases in unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens anzulegen. Damit berücksichtigt der Enterprise 2.0 Prozess die unterschiedlichen Stakeholder im Unternehmen. Durch die Vielfalt der Anwendungsszenarien wird aufgezeigt, welche Ansprüche welche Teilnehmer haben. So können schon von Beginn an wichtige Stellgrößen ermittelt werden, die ausschlaggebend für den Anwendungs- und Adaptionserfolg der Enterprise 2.0 Initiative sein können.

Für Use Cases sollte jedoch immer eine Prämisse gelten: Halten Sie den Use Case so einfach wie möglich – keine hierarchischen Verschachtelungen, keine Sonderfunktionen, keine Nischenlösungen!

Verknüpfte Kuchenstücke als Gesamtkuchenerlebnis

Und nun stellen Sie sich vor, dass ihnen zehn Personen sagen, dass sie das beste Stück Kuchen in ihrem Leben vor kurzem gegessen haben. Welches Bild entsteht bei Ihnen im Kopf? Genau, das Bild eines ganzen, zusammengehörigen und schmackhaften Kuchens.

Wenn die Kuchenstücke der Use Cases einwandfrei funktionieren und die einzelnen Nutzer aus den Use Cases überzeugt haben, dann ist es Zeit, diese Use Cases miteinander zu verknüpfen. Möglicherweise ist diese Verknüpfung auch schon automatisch passiert, weil die Teilnehmer das Potential und die Expertise anderer erkannt haben. Natürlich muss diese Vernetzung aber auch aktiv stattfinden. Zeigen Sie den einzelnen Use Cases auf, welche Themen, Expertisen, Erfahrungen und Wissen die anderen Teilnehmer haben. Schüren Sie die Neugier auf die anderen Use Cases und deren Lösungsansätze. Somit entsteht ein Begehrlichkeit, sich untereinander zu vernetzen. Wenn Sie es schaffen die einzelnen Anwendungsfälle untereinander zu verweben, dann haben sie einen wichtigen Erfolgsschritt für Ihren Enterprise 2.0 Prozess vollbracht.

Wie sehen Sie die Herangehensweise mittels Use Cases eine funktionierende Enterprise 2.0 Umsetzung zu schaffen? Ist es zu detailliert oder sogar zu aufwändig?

>> Teil 1: Social Media im Unternehmen: Die falsche Angst vor dem Enterprise 2.0

>> Teil 2: Social Media im Unternehmen: 5 strategische Punkte in der Pionierphase

>> Teil 3: Social Media im Unternehmen: Erfolgsfaktor Mensch im Enterprise 2.0 Projekt

>> Teil 4: Warum Enterprise 2.0 nicht nur auf Technik setzen sollte

>> Teil 5: Enterprise 2.0 muss Begehrlichkeiten wecken

Bildquelle: BIGSTOCK, Social network tree with media, Silhouette of businessman in k und Cupcakes

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Münchner Webwoche 2013: Leben und Arbeiten in Digitalien http://pr-blogger.de/2013/05/22/munchner-webwoche-2013-leben-und-arbeiten-in-digitalien/ http://pr-blogger.de/2013/05/22/munchner-webwoche-2013-leben-und-arbeiten-in-digitalien/#comments Wed, 22 May 2013 12:18:49 +0000 Klaus Eck http://pr-blogger.de/?p=19904 Das Digital Business ist für viele Menschen längst Arbeitsalltag und Freizeitvergnügen geworden. Doch wie lässt sich das Arbeiten und Leben in Digitalien so gestalten, dass wir sowohl als Mitarbeiter wie auch als Unternehmen davon profitieren? Wie können wir unsere Kunden in Social Media besser erreichen? Auf diese und andere Fragen will die Münchner Webwoche 2013 vom 3. bis 9. Juni einige Antworten liefern. Als Beiratsmitglied und Medienpartner der Münchner Webwoche lade ich Sie hiermit herzlichst dazu ein, die digitale Szene in München näher kennenzulernen. Am 7. und 8. Juni können Sie zudem an einer zweitägigen Münchner Internet (Un-)konferenz namens Isarcamp teilnehmen.

Social Media Club München: Social CRM

Außerdem findet der nächste Social Media Club München am 3. Juni 2013 im Rahmen der Webwoche statt, in der es diesmal um das Thema Social CRM geht: Zahlreiche Callcenter sind in der Vergangenheit aus dem Boden gestampft worden, um die Kundenanfragen via Telefon zu Produkten, Services und Problemen zu klären. Doch irgendwie haben es Unternehmen und ihre Agents nie so ganz geschafft, der schieren Masse an Anfragen Herr zu werden. Niemand mag lange Wartezeiten in der Service Hotline. Jeder will sofort eine Lösung seines Problems erhalten. Reagiert ein Unternehmen heute zu langsam, muss es damit rechnen, einen kleinen oder großen Reputationsschaden zu erleiden. Kunden tauschen sich über ihre Erfahrungen in der digitalen Öffentlichkeit mit anderen Kunden.

Social CRM – Die Zukunft liegt im Kundenkontakt

Wie Kabel Deutschland mit seinen Kunden in Social Media umgeht, darüber wird Marc Bacon auf dem Social Media Club München am 3. Juni 2013 im Neuraum als Leiter der Kundenzufriedenheit bei Kabel Deutschland berichten. Das Projekt www.diekabelhelden.de ist ein ausgefeiltes Instrument für den Ansatz der Social CRM und wurde jüngst mit dem Onlinekommunikationspreis ausgezeichnet.

Die Menge an Daten, die Social Media an einem Tag erzeugt, bietet ein unglaubliches Potential. Richtig eingesetzt und in die Prozesses von Unternehmen und Organisationen eingebunden, sind diese Daten Gold wert. Auch in Hinsicht auf Kundenmanagement und Kommunikation wie auch Innovation sind die Themen Big Data und Social Business Intelligence der nächste Schritt. Peter Gentsch von der BIG Social Media GmbH wird aufzeigen, welche Möglichkeiten für Unternehmen in diesem Zusammenhang bestehen und wie die Datenmenge von Big Data genutzt werden kann. Moderiert wird der Social Media Club München an diesem Abend von Sebastian Thielke, Eck Kommunikation. Bislang haben sich schon rund 240 Personen angemeldet.

Einen besonderen Dank möchten wir unserem Social Media Club Sponsor Salesforce Deutschland aussprechen.

>> Das Programm der Münchner Webwoche

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5 Tipps zum visuellen Storytelling http://pr-blogger.de/2013/05/21/5-tipps-zum-visuellen-storytelling/ http://pr-blogger.de/2013/05/21/5-tipps-zum-visuellen-storytelling/#comments Tue, 21 May 2013 14:27:40 +0000 Pia Kleine Wieskamp http://pr-blogger.de/?p=19804 Storytelling ist und wird zukünftig noch mehr ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation. Im Rahmen unser Foto-Blogparade zur re:publica hat uns Petra Sammer, Chief Creative Officer bei Ketchum Pleon, Auskunft über die Definition und den Einsatz von Storytelling gegeben.

Rund um die Aktion unserer Foto-Blogparade zur Visualisierung der Webkonferenz re:publica 2013 das Ereignis re:publica 2013, erstellte Kommunikationsexpertin Petra Sammer einen sehr kreativen Beitrag: “Kreatives Storytelling rund um die re:publica. Sie zeigt in ihrer Slide-Präsentation ein gutes Beispiel und eine sehr kreative Umsetzung der Visualisierung des Events, indem sie ihre persönlichen Eindrücke des Bloggertreffens in Zeichnungen zusammengefasst und diese per iPhone abfotografiert. Das inspirierte uns, Frau Sammer nach ihrem Verständnis von Storytelling zu interviewen.

Guten Tag Frau Sammer, Sie haben speziell zur re:publica das Medium Storytelling eingesetzt, um Ihre persönlichen Erlebnisse und Ansichten zu veröffentlichen. Wie kamen Sie auf diese Idee?

Von meinen letzten Besuchen der re:publica wusste ich, dass rund um die Konferenz viel kommuniziert wird − online und offline. Da die re:publica einst als Bloggertreffen startete und auch heute noch hier ein starker Fokus liegt, war mich klar, dass eine ziemliche Wortgewalt vor Ort sein wird. Schon seit längerem beschäftige ich mich mit dem Phänomen der “Bilderflut”, Visual Tsunami, wie ich das nenne und wollte daher einmal ausprobieren, ob man mit Bildern, vor allem einfachen Graphiken, durch diese geballte Kraft der Worte, Blogs und Postings durchdringen kann und Aufmerksamkeit erregen kann. Der Beweis ist erbracht, Bilder dringen einfach besser durch in der Informationsflut. Dabei half natürlich auch eine Portion Mut und auch Humor, der von vielen retweetet und kommentiert wurde.

Frau Sammer, uns interessiert Ihre Definition von Storytelling ?

Eine Story, wie ich und Ketchum Pleon sie verstehen, zeichnet sich durch 5 Bausteine aus:

  • 1. Meaningful Purpose. Ein tiefgründiger Grund für die Geschichte. Das kann für meine Graphiken durchaus gelten, denn ich habe hier ein kleines Experiment gewagt und wollte eine These beweisen.
  • 2. Ein Protagonist oder Held. Hier fällt es mir schon schwer, einen Vergleich zu meinen Graphiken zu ziehen, denn ein klarer Held, mit dem man sich identifizieren kann, ist hier nicht vorhanden.
  • 3. Jede gute Geschichte startet mit einem Konflikt und der Held der Geschichte durchlebt damit eine Transformation. Auch hier fällt es mir schwer, in meinen Graphiken einen Konflikt zu sehen. Manche der Zeichnungen bauen humorvoll Spannung auch und überraschend, aber das ist eher ein Kriterium für den vierten Baustein.
  • 4. Emotionen. Jede gute Geschichte weckt Emotionen. Und ja, hier haben manche Graphiken ganz gut funktioniert. Übrigens ist der Baustein “Emotionen” eine große Herausforderung für PRler, wie ich einer bin. Viele in Kollegen in Public Relations kommen aus dem Journalismus, wo es zunächst und vordergründig um die Vermittlung von Nachrichten, Fakten und Daten geht. Wir erarbeiten uns das Feld des Storytellings gerade ganz  neu.
  • Und schließlich Baustein 5: Jede gute Geschichte hat virale Kraft. Schon Geschichten am Lagerfeuer und später Märchen wurde immer und immer wieder erzählt und weitererzählt. Viralität ist also ureigends für Storytelling. Mit Social Media haben wir jetzt natürlich neue und vielfältigere Möglichkeiten, diese virale Kraft auch noch zu befeuern.

Zusammengefasst ergeben das

5 Tipps zum guten Storytelling:

  1. Now the Why: Warum wird die Geschichte erzählt? Das “Warum” einer Marke kann man am besten von Simon Sinek lernen.
  2. Definiere einen Helden, und nur einen. Menschen identifizieren sich nicht mit Zielgruppen, sondern mit einer Figur, mit der sie die Geschichte durchleben. Ein wunderbares Beispiel für EINEN Helden findet sich in der Thanks you Kampagne von ebay.
  3. Gute Geschichten brauchen einen Konflikt. Als Manager und Marketingprofis sind wir gewohnt, Lösungen zu präsentieren. Gute Storyteller können vor allem Konflikte gut präentieren. Das beste Buch, dass man lesen kann, um Storytelling wirklich zu verstehen, ist “Story von Robert McKee
  4. Sei mutig genug, um Emotionen zu wecken. Oft trauen wir uns nicht. Halten es für kindisch oder kitschig. Aber der Schlüssel zu jeder guten Geschichte ist die Emotion, die sie weckt.
  5. Coca Cola hat uns schon längst gezeigt wie es geht: transmedia und liquid Storytelling potenziert im 21. Jahrhundert die virale Kraft jeder guten Geschichte. Gute Geschichtenerzähler müssen daher wissen, wie Social Media funktioniert und was Communities motiviert.

Soviel in aller Kürze also zu meinem Storytellingbegriff und wie wir ihn in unserer Agentur verstehen.

Der Begriff Storytelling ist in der PR und im Marketing in aller Munde. Wann ist Ihrer Meinung nach  sinnvoll, Storytelling einzusetzen?

Storytelling ist und wird zukünftig noch mehr ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation für Unternehmen und Marken.  Storytelling gibt uns vollkommen neue und kreative Möglichkeiten für Öffentlichkeitsarbeit.
Dabei sehen wir einige Paradigmenwechsel, die manche Marken schon mutig vorleben, andere Unternehmen und Marken aber erst lernen müssen oder sich diesen annähern müssen. oder sich diesen annähern müssen.
  • Einer dieser Paradigmenwechsel ist “Tell more stories around a brand than about a brand.” Dieses Zitat von Rebecca Lieb (Altimeter Group) bringt es auf den Punkt, dass Marken aus dem Zentrum von Geschichten herausrücken müssen und die Helden-Rolle anderen z.B. Konsumenten überlassen sollten. Egozentrierte Geschichten werden von Konsumenten als selbstverliebte Werbung ausgeblendet, und auf keinen Fall geliked oder gar geshared.
  • Ein anderer Paradigmenwechsel: der Umgang mit Humor. Sich selbst nicht so ernst zunehmen … das ist neu für Marken und Unternehmen.

Wir reden so viel über die Veränderungen in Kommunikation und Marketing aufgrund der neuen Medien bzw. Social Media, Facebook & Co. Noch viel spannender finde ich die Veränderungen der Kommunikationsstile, wie sich unsere Sprache verändert und wie wir zukünftig miteinander Informationen teilen. Die zunehmende Bedeutung von visueller Kommunikation und visuellen Informationsträgern ist hier ein weiterer Paradigmenwechsel, auf den sich Marken und Unternehmen einstellen müssen und natürlich auch Agenturen.

Zurück zu Ihrer re:publica-Story: War die Anzahl der Zeichnungen begrenzt bzw. geplant?
Die Anzahl der Zeichnungen war spontan. Die ersten vier Graphiken habe ich schon am Morgen gemacht, um vorbereitet zu sein, dann habe ich mich aber spontan von Session zu Session inspirieren lassen. Und auch wenn mich viele gefragt haben, wie denn das Graphikprogramm heißt, das ich verwendet habe … nun das heißt Eding und Lamy. Ich habe alle Graphiken vor Ort gezeichnet und mit dem iPhone abfotografiert. Sehr hands on. Es hat aber den Anschein, dass es Bedarf für so ein Graphikprogramm gibt. Wer also programmieren kann: nur zu.
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Frau Sammer, warum haben Sie gerade Graphiken (Skizzen) verwendet? Steht das in Zusammenhang mit dem diesjährigen Layout (Design) der re:publica?

Inspiriert hat mich konkret der Blog von Katja Berlin und Peter Grünlich (www.graphitti-blog.de). Die Graphiken gibt es auch als Buch. Und als ich auf dem Blog der re:publica 2013 die blaue Farbe sah, habe ich mir zunächst mal die Stifte in der Farbe besorgt. Erst nachdem ich schon einige Grahiken veröffentlich hatte, wurde ich auf Jessica Hagy aufmerksam, die ja ganz bezaubernde Infographiken macht.

Und was wollten Sie mit Ihrer re:publica-Story erreichen?

Mit meiner Aktion auf der re:publica wollte ich zwei Dinge erreichen: Beweisen, dass Bilder stärker sind als Worte.  Zudem wollte ich etwas Unterhaltsames präsentieren, um auch auf die Präsenz von Ketchum Pleon auf der re:publica aufmerksam zu machen. Zehn unserer besten Social Media Experten aus ganz Deutschland kamen nach Berlin. Ihre Eindrücke und Learnings präsentieren sie in den kommenden Tagen und Wochen auf dem neugeschaffenen Digital Blog von Ketchum Pleon und die Graphiken haben auch Aufmerksamkeit auf unseren SlideShare Channel gezogen. Und schließlich hat es sehr viel Spaß gemacht. Soviel, dass ich dies auf der nächsten Konferenz, dem Digital Marketing & Media Summit beibehalten werden.

Frau Sammer, wir bedanken uns für das Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

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Die Jury der Fotoparade zur re:publica stellt sich vor http://pr-blogger.de/2013/05/16/die-jury-der-fotoparade-zur-republica-stellt-sich-vor/ http://pr-blogger.de/2013/05/16/die-jury-der-fotoparade-zur-republica-stellt-sich-vor/#comments Thu, 16 May 2013 12:08:54 +0000 Pia Kleine Wieskamp http://pr-blogger.de/?p=19770 Vom 30. April bis zum 12. Mai 2013 fand die erste Fotoparade Deutschlands statt. Thema der Blogparade ist die visuelle Dokumentation der re:publica.

Unserem Aufruf, die persönlichen Eindrücke von der Berliner Internetkonferenz in Bildgeschichten zu verpacken, folgte eine große Anzahl an Kreativen.

Die eingereichten Storys und Beiträge werden in dem Pinterest-Album Fotoparade zur re:publica 2013 zusammengefasst. Und die Sieger werden in einem weiteren Blogbeitrag sowie auf Facebook, Google+, Twitter und Pinterest bekanntgegeben.

Wir bedanken uns bereits nun fürs Mitmachen und alle eingereichten Fotostorys.Denn die #rpStory13 hat Spaß gemacht!

Unsere Preise und die Jury

Bei der Vielzahl an eingereichten Beirägen hat unserer Jury die Qual der Auswahl, denn die besten Fotogeschichten des Tages erhalten jeweils Buch Follow me! von Galileo Press. Eventuell planen wir ja auch, einen re:publica-Kalender herauszugeben?

Die Auswahl der besten Fotos wird eine Jury treffen, die wir nun vorstellen:

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Die Münchener Fotografin Simone Naumann ist als leidenschaftliche Fotografin, Networkerin und Social Media-Fan. Simone ist zudem Schöpferin von Components unterwegs. Daheim ist Simone in München, in der Eventfotografie, in den Straßen der Stadt (Humans of Munich), auf ihrem i-Pad, nahe am Menschen (Porträt), in der Produktfotografie (Licht und Design) und überall dort, wo es guten Kaffee gibt.

Daniel Albrecht ist Chefredakteur der Fotozeitschrift DigitalPHOTO und es gibt keinen Tag, an dem er nicht eine Kamera in der Hand hätte. Ob in der Redaktion oder zu Hause, für den passionierten Journalisten spielt sich das Leben irgendwo zwischen 1/180 s, Blende 4,5 und ISO 320 ab. Dummerweise bleibt vor lauter Foto-Beruf kaum Zeit fürs Foto-Hobby.

Oliver Manz

Oliver Manz veranstaltet seit 1999 den Multimediatreff, der Konferenzen und Workshops zu aktuellen Trends in den Bereichen Fotografie, Web, Mobile und Social Media umfasst. Besonders Fotografen spricht er mit der Photopraktika – ein Kongress rund um Fotografie und Bildbearbeitung — an, die im September 2013 zum zweiten Mal stattfinden wird. Zudem arbeitet Oliver als Marketing Manager im Bereich Lernsoftware beim Fachverlag Galileo Press.

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Bernd Pitz ist als Marktingleiter bei CALVENDO, der Self-Publishing-Plattform für Kreative, tätig. CALVENDOs Motto “share creativity” ist auch das dieser Fotoparade. CALVENDO ist weltweit der erste Verlag, der es talentierten Kreativschaffenden ermöglicht, individuelle Wandkalender und Flipart (z. B. Posterbücher) mit ihren eigenen Fotos, Grafiken und Texten nicht nur zu veröffentlichen, sondern auch international über den Buchhandel etc. zu verkaufen.

Zudem werden die zwei Fotoparadenveranstalter, PR-Blogger Klaus Eck sowie die Initiatorin Pia Kleine Wieskamp, in der Jury sitzen.

Zurück zur Fotoparade

Simone Naumann fasst sie folgendermaßen zusammen:

Mit Smartphone, Tablet oder Kamera Unterwegs, im Office, wo auch immer ihr die re:publica verfolgt. Pia Kleine Wieskamp, Klaus Eck und Doris Schuppe laden zu einer Blogparade mit dem Thema “Visuelles Storytelling” ein. Egal wo ihr seid, whereever you are, mit einer persönlichen Fotostory landet ihr mitten in Berlin auf der re-publica 2013 !

 

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