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Always on: Handy im Urlaub?

Ferien, Urlaub, Auszeit – egal, welches Wort wir für unsere freie Zeit aussuchen, die Idee dahinter bleibt immer gleich. Raus aus dem Arbeitsalltag, einfach mal die Füße hochlegen, wegfahren, aus den Gewohnheiten ausbrechen. Hat das Handy da einen Platz, oder sollte es Funkstille haben?

Inzwischen sind unsere Handy smarte Phones geworden. Unzählige Apps machen uns das Leben leichter, helfen uns unterwegs Dateien zu lesen, E-Mails zu bekommen und zu beantworten und ermöglichen uns jederzeit Zugriff auf das Internet.

Doch kann man bei all diesen Möglichkeiten überhaupt noch entspannen? Michael Preatorius, Geschäftsführer bei noeo.de, steht ohne Handy unter Strom:

“Mein Handy gibt mir Informationen zu allem, was es im Urlaub um mich herum zu entdecken gibt”, sagt er. So wird das Smartphone quasi zum Fremdenführer von heute.

Allerdings kann Preatorius auf die Roaming Kosten und die ständige Erreichbarkeit der deutschen Nummer verzichten. Er legt sich deshalb gern SIM-Karten von lokalen Anbietern zu, die ihm eine entspannte Handynutzung vor Ort ohne Nebeneffekte wie ständige E-Mails und Anrufe ermöglicht.

Versuchung im Urlaub zu arbeiten

Christoph Elzer, Redakteur bei Chip.de, würde das Handy im Urlaub gern mal ausschalten, kann aber nicht. Zu verlockend ist die Chance auch in dieser Pause noch die Augen für spannende Themen offen zu halten.

“Ich habe immer das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn ich das Handy und damit meine Internetverbindung komplett abschalte”, räumt Elzer ein.

Auf der einen Seite spüren wir den Druck der Echtzeitkommunikation im Internet, auf der anderen Seite können wir scheinbar nicht einmal für eine kurze Zeit davon loslassen.

In der Video-Talkrunde wird das Thema “Handy im Urlaub an oder aus” diskutiert:

Kommt Ihnen das Gefühl, ohne Handy im Urlaub etwas zu verpassen bekannt vor? Oder schalten Sie es ohne Probleme gerne aus?

Dieses Video ist in einer Kooperation mit der Münchener Isarrunde entstanden.

>> Social Media Nutzung im Urlaub: Klaus Eck – Interview:  Twittern Sie noch oder baden Sie schon?

Bildquelle: BigStock (Young Smiling Woman)

  • CanFo

    Ich deaktiviere auf jeden Fall die Internetfunktion, da mir bei meinem Tarif 83 Cent/MB einfach viel zu teuer ist…

  • Inge

    ganz ehrlich… urlaubsbilder posten ist doch klasse um seinen lieben zu zeigen, was man alles erlebt, wie toll das essen ist und was man für einen Spaß hat.
    Allerdings aktiviere ich da erst meine ganze Internet/Verbindungsgeschichte.
    Durch die Apps, die sich immer verbinden wollen, wird es sonst zu teuer. das muss man schon beachten :-)

    Liebe grüße von

    Dating Blog

    alias Inge

  • Irene Kluge

    Handys finde ich einfach nur nervenaufreibend, lästig, störend. Nachdem ich mich lange gesträubt hatte, ein Handy anzuschaffen, ließ ich mich breitschlagen. Das Handy machte mich nervös und gereizt. Im Supermarkt an der Kasse schon Angst, dass dieses peinliche Geklingel losgeht, im Restaurant oder öffentlichen Verkehrsmittel erfordert es der Anstand, es abzuschalten oder draussen zu lassen. In den Urlaub habe ich es noch nie mitgenommen. Irgendwann graute es mir schon im Urlaub vor dem Handy zu Hause. Nun besitze ich kein Handy mehr. Da ich fast ausschließlich Expeditionsreisen oder Rucksackreisen in ferne Länder mache, habe ich in meinen Urlauben meist sowieso keinen Empfang. Die Familie wird dann von zivilisierten Orten und wann immer möglich eben vom Hotel oder von öffentlichen Telefonen angerufen, um zu sehen, dass alles ok ist. Früher ging es ja auch und die Leute haben nicht durchgedreht ;)
    Handy – nein danke! Es gibt schließlich Festnetz mit Anrufbeantworter um sich zu verabreden – oder hatten die Leute früher keine Freunde? Wenn ich sehe, wieviele sich gar nicht mehr unterhalten sondern mit Handy in der Hand gegenüber sitzen, glaube ich, dass ein Handy keineswegs förderlich für Freundschften ist, auch wenn man sich vielleicht besser erreichen kann.

    • Stefanie Soehnchen

      Hallo Frau Kluge,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Offenheit.

      Die ständige Erreichbarkeit kann sicherlich zur Belastung führen, da stimme ich Ihnen zu. Und ich finde auch, dass es manchmal Zeiten geben sollte, in denen man einfach einmal “offline lebt”. Sich um Freundschaften, Hobbys und so weiter zu kümmern, sollte meiner Meinung nach nicht unter einer gewissen Technik- und Online Affinität leiden. Und unhöflich (Telefonieren an der Kasse/im Restaurant) sollte man auf keinen Fall werden.

      Allerdings habe ich auch bemerkt, dass ich gerade durch Kurznachrichtendienste wie WhatsApp oder Foto-Apps wie Instagram viel mehr Menschen regelmäßig an meinem Leben teilhaben lasse, weil es so einfach geht.

      Viele Grüße, Stefanie Söhnchen

  • http://ferienhauserspanien.clubvillamar.de/ ferienhäuser in spanien

    Es stimmt, dass Handys heute ein großartiges Gerät für vaccations. Denn es ist nicht nur für einen to-any sprechen es sogar Möchten aussi Seien Sie sehr helpfulf für die Videos, die Erfassung phptos & aussi zur Überprüfung Karten.