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Trend: Visuelle Inhalte prägen Social Media

Durch Instagram kann jeder noch so alltägliche Moment zu einer Art kleinem Kunstwerk werden, das mühelos über Social Media verbreitet werden kann. Pinterest und das Timeline-Layout von Facebook sind ebenfalls Teil eines immer stärker werdenden Trends: mehr Bildlichkeit in der Kommunikation.

Die Frage, die sich angesichts dieser Entwicklung stellt, ist: Warum eigentlich (erst) jetzt? Allgemein gelten Menschen als sehr visuell orientiert. Deshalb ist es bemerkenswert, dass sich die Social-Media-Kommunikation erst seit diesem Jahr in Richtung “intensives Bilder-Teilen” zu entwickeln scheint.

Die Technik dürfte Antwort und Hauptgrund sein: Damit das Teilen von Fotos Spaß macht, braucht es Smartphones mit einer guten Internetverbindung, unter Umständen mit einem App-unterstützenden Betriebssystem und mit einer qualitativ akzeptablen Kamera.

Außerdem gibt es Instagram für Android erst seit ein paar Wochen.

Das Timeline-Layout von Facebook, zu deren Einführungsgründen die bessere Darstellung von Fotos gehörte, animiert dazu, zusätzlich Fotoalben anzulegen und zu teilen.

Grundsätzliche Vorteile von Bildern

Texte mit Bildern werden häufiger geteilt als Texte ohne Bilder. Dazu kommt: Bilder werden häufiger mit Interaktionen bedacht als andere Inhalte. Woran liegt das?

  • Bilder bieten eine einfache Art der Informationsübermittlung und -aufnahme. Denn es gibt hier keine Sprachbarrieren – Sachverhalte lassen sich international verbreiten und erfassen. Hinzu kommt, dass Informationen auf den ersten Blick erkennbar sind und kein “Selbsterarbeiten” wie beim Lesen eines Textes erfordern.
  • Bilder sind eine kreative Art der Selbstdarstellung. Wer Facetten aus seinem Leben aufnimmt und dann teilt, ermöglicht Einblicke, die wie ein Puzzle zum Gesamtkunstwerk eines Lebens und einer Persönlichkeit werden.
  • Jenes Konzert, dieser Biergarten, der süße Hund, der sonnige Ausflug etc. – Bilder zeigen mit einem Klick Augenblicke, die mit Sprache so vielleicht nicht immer eingefangen werden können.

Im folgenden Video wird genau dieses Phänomen besprochen:

Was halten Sie von diesem Trend der Bildlichkeit und wie nutzen Sie ihn?

Bildquelle: BigStock (Photography)

  • Wolfram (WolfsPAD)

    Hierbei stellt sie um so mehr die Frage nach den Rechten am Inhalt. Der selbst geschriebene Text ist rechtlich einfacher als ein Foto. Auf der einen Seite die selbstgeschossenen Fotos und was man aufzeichen darf und was nicht. Auf der anderen Seite die Rechte am Bild, wenn ich auf eine Quelle im Web zugreife.
    Ich veröffentliche zur Zeit noch keine eigenen Bilder im Social Media Bereich. Ich möchte zum Einen die Rechte an meinen Bilder behalten und zum Anderen keine Bilder von Personen einstellen, die nicht Ihre Einwilligung gegeben haben oder dies schon können.

  • Pingback: Wissens-Schatz 04.05.: diese (und letzte) Woche im Netz - Social Media ...nachhaltig!Social Media …nachhaltig!