buble arrow1

Morgenwelt 123: Drei Viertel der Deutschen sind online

“Nur” noch rund 18 Millionen der Deutschen sind noch nicht online. Damit sind jetzt drei Viertel online. Das sagt zumindest der aktuelle “(N)Online Atlas”. Um die fehlenden Menschen auch noch ins Netz zu bringen, ist aber noch einige Arbeit nötig. Was bis jetzt noch fehlt, wie viele Nullen ein Zettabyte hat und wie sich Google + im Vergleich zu Facebook schlägt, lesen Sie in der heutigen Morgenwelt.

Online: Es werden immer mehr. Immer mehr, die das Internet in Deutschland nutzen. Laut dem aktuellen “(N)Onliner Atlas”der Initiative D21 sind inzwischen rund drei Viertel (74,7 Prozent) der Deutschen online. Ein Wachstum von knapp drei Prozent. Im Bundesländervergleich liegt das dritte Mal in Folge Bremen an der Spitze, hier sind 80 Prozent der Einwohner online. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Berlin (79 Prozent) und Baden-Württemberg (78 Prozent). Aber auch dieses Jahr ist die Schere zwischen den Bildungsgruppen wieder deutlich erkennbar: Schafft die Gruppe derer, die lediglich über einen Volksschulabschluss ohne Lehre verfügt, gerade einmal knapp die 50-Prozent-Marke, liegt der Wert bei denen mit Abitur oder Studium bei 90 Prozent. Ein Grund dafür sieht Prof. Barbara Schwarze, Präsidiumsmitglied der Initiative, darin, dass wir es in Deutschland bisher nicht schaffen würden, “in den Schulen eine digitale Kompetenz zu vermitteln, die für junge Menschen unabhängig von der sozialen Herkunft gleiche Chancen schafft”. Hier herrscht also weiterhin noch großer Handlungsbedarf. Mehr zur Studie erfahren Sie hier.

Musik: Ist MySpace nun eigentlich schon Geschichte oder nicht? Die Nutzerzahlen fallen stetig, daran konnte wohl auch Verkauf der Plattform (bis jetzt) wenig ändern. Facebook erfreut sich dagegen weiter regem Zulauf. Gerade für Musiker und Bands bot MySpace eigentlich die perfekte Plattform. Doch wie können diese jetzt auf Facebook richtig agieren und ihre Fans begeistern? Mashable hat “10 Best Practices for Bands on Facebook” zusammengetragen, die sicher den einen oder anderen Anstoss bringen könnten.

Marke: Der gemeine Facebooknutzer an sich mag die Vielfalt: Über 50 Prozent der Facebooknutzer gefallen mindestens zwei Marken auf Facebook. Lediglich 12 Prozent haben nur eine einzige Marke bei sich im Profil stehen. So das Ergebnis einer Studie von “Get Satisfaction”. Hauptgrund, warum ein Nutzer einer Marke folgt, sind übrigens “Special Offers/Deals”, aber auch das Entertainment sollte nicht zu kurz kommen. Weitere interessante Fakten können Sie der Infografik entnehmen, die wir bei Facebookbiz gefunden haben.

Tod: Am großen Feiertag der USA, am 4. Juli, verbreitete der Twitter-Account der Politik-Redaktion vom amerikanischen Sender “Fox News” eine Schreckensnachricht: Präsident Obama sei bei einem Attentat erschossen worden. Wie sich herausstellte, handelte es sich allerdings um einen schlechten Scherz – der Account war gehackt worden. (via Mashable)

Traffic: Im Jahr 2015 wird der jährliche Internet-Traffic bei rund einem Zettabyte liegen, soeine Prognose, die von Nick Sigler in eine anschauliche Infografik verpackt wurde. Ein Zettabyte ist übrigens ein Byte mit 21 Nullen hinten dran.

Smart: Besitzen Sie ein Smartphone? Wenn ja, welches und wie zufrieden sind Sie damit? Nach einer Studie von Goldmedia gehören die iPhone-Nutzer zu den zufriedensten, ganz schlechte Karten hat Motorola, aber auch die Blackberry-Besitzer sind zum Großteil nur “eher zufrieden”. Die wichtigsten Anforderungen an ein Smartphone sind laut der Studie übrigens eine gute Bedienbarkeit und ein gefüllter App-Store – die Akkulaufzeit ist für die meisten eher irrelevant. Ach ja, eine SMS sollte damit übrigens auch noch verschickt werden können. Das ist nach dem Telefonieren die wichtigste “Zusatzfunktion”, noch vor dem Internet. (via TechBanger)

Foto: Was passiert eigentlich mit einem Foto, dass Sie bei Facebook hochladen? Wissen Sie das? Pixable beschreibt in einer amüsanten Grafik, wie das (schwere) Leben eines solchen Fotos aussieht. (via allfacebook.de)

Sport: Zur Zeit radeln die Rad-Profis gerade einmal wieder durch Frankreich. Ob die einzelnen Etappen wirklich ohne Doping machbar sind, können Sie jetzt selbst herausfinden. Das offizielle “Trainingsrad” der Tour, das sich jeder als Heimtrainer ins Wohnzimmer stellen kann, simuliert unter anderem nicht nur durch Neigung und Trittschwere die Steigungen und Gefälle der einzelnen Etappen, durch eine Google-Maps-Anbindung weiß das Rad auch immer ganz genau, wo auf der Etappe sie sich gerade virtuell befinden. Einzig der Preis von 1.300 Dollar könnte noch zwischen Ihnen und Ihrer ersten Tour de France-Etappe stehen.

Plus: Google + ist da und die ganze (Influencer-)Welt scharf auf den neuen Dienst. Ob Googles Angebot wirklich in der breiten Masse ankommt und Facebook verdrängen kann, wird sich noch zeigen. Aber Konkurrenz tut Mark Zuckerberg sicher einmal gut. Welche Unterschiede es zwischen dem Dienst des Suchmaschinenriesen und dem Marktführer gibt, fasst eine Infografik von Technobombs zusammen.

Bildquelle (Titelbild): Shutterstock