Tipps für die Selbstvermarktung der Fotografen in Social Media
Wie wählen Sie einen Fotografen aus? Entweder jemand hat Ihnen diesen empfohlen oder Sie schauen sich dessen Portfolio online oder offline näher an. Das wirkt sich auf die Wahrnehmung von Fotografen im Netz aus. Diese müssen sich gezielt im Netz profilieren, um sich von anderen Anbietern differenzieren zu können. Social Media bietet gute Möglichkeiten, sich mit den eigenen Kunden über Blogs, Twitter oder Facebook zu vernetzen und sein Angebot sogar direkt selbst zu vermarkten.
So manch schönes Bild wie dieses von http://www.stuckincustoms.com bleibt im
Verborgenen, wenn nicht darauf aufmerksam gemacht wird
Doch auf welchen (freien) Plattformen sollte ein Fotograf seine Bilder vorstellen, wo bekommt er wertvolles Feedback und in Kontakt mit seinen Kunden? Letztlich kommt hierbei niemand an Flickr vorbei. In der wohl größten Online-Foto-Community treffen sich sowohl Profi-Fotografen als auch Anfänger, mehr als 4 Milliarden Fotos und Videos wurden dort bisher publiziert. Andere Plattformen wie Googles Picasa, die deutsche Fotocommunity, und Photobucket kommen ebenfalls in Frage.
Doch mit einem Account auf einer solchen Plattform ist noch längst nicht alles getan, die Arbeit fängt gerade erst an. Es folgt Tagging, das Einordnen in thematische Gruppen, das Verlinken von Personen – all diese Dinge helfen dabei, die Fotos bekannter zu machen, Kritik und Feedback zu bekommen und sich eine Online-Reputation aufzubauen. Ein kleiner Überblick über die Möglichkeiten, sich zu positionieren:
- Taggen Sie Ihre Fotos, um sie mit der Suche auffindbar zu machen. Dazu gehört die Angabe dessen, was auf dem Bild zu sehen (wie zum Beispiel Stadt, Wald, Kinder, Spielplatz) ist sowie die Rahmenbedingungen (Nacht, Langzeitbelichtung).
- Geben Sie Ihren Fotos aussagekräftige Namen - so bekommt ein Bild einen Kontext und sticht aus den Massen der unbenannten "IMG_0815"`s heraus.
- Geben Sie dem Foto eine Creative-Commons-Lizenz, so dass andere ihre Bilder, sofern sie das wünschen, lizenzfrei weiterbenutzen oder für Blogposts gebrauchen können
- Stellen Sie Ihre Fotos in passende Gruppen, um eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen. Es gibt Gruppen für die unterschiedlichsten Dinge: Sonnenuntergänge, Porträts, Langzeitbelichtungen, etc.
- Laden Sie Freunde und Bekannte dazu ein, Ihre Fotos zu betrachten und Ihnen Feedback zu geben.
Wenn Sie Ihre Fotos als Stockfotos anbieten möchten, versuchen Sie es doch auf Plattformen, wie Shutterstock oder Fotolia. Diese bieten Ihre Werke wiederum anderen Personen an, die gerade auf der Suche nach einem passenden Foto für eine Website oder eine Publikation sind. Auch hier gilt: Gut getaggte Fotos verkaufen sich besser.
Eine andere Art des Fotosharings ist die Publikation in dedizierten sozialen Netzwerken wie Facebook. Dort können besonders bei Porträt- und Eventaufnahmen Verknüpfungen zu den einzelnen abgebildeten Personen geschaffen werden, die wiederum mehr Aufmerksamkeit auf ihre Fotos lenken. Aber auch ein erfolgreicher Verkauf bei Shutterstock kann im eigenen Profil widergespiegelt werden:
Seit kurzem bietet der Anbieter Shutterstock eine Facebook-Applikation an, die genau dies ermöglicht. Damit zeigen Sie, dass Ihre Fotos anderen etwas wert sind – und generieren eventuell in Zukunft zusätzliche Einkünfte. Überlegenswert ist auch die Einrichtung einer Facebook Fanpage für Ihre fotografischen Aktivitäten – dort können Sie Ihren Kunden Zugang auf Ihre Fotos ermöglichen, sodass diese immer über den Newsfeed über Ihre aktuellen Fotos informiert sind.
Noch besser können Sie sich als Fotograf positionieren, wenn Sie selbst eine ansprechende Website oder ein Blog aufbauen, auf dem Sie Ihr Portfolio und Ihre Leistungen vorstellen. Idealerweise vernetzen Sie anschließend die Website mit all Ihren Social Media Aktivitäten auf Twitter, Blogs, Facebook etc.
Inzwischen gibt es zahlreiche professionelle Fotografen, die sich darüber gezielt vermarkten. Es folgen einige Beispiele:
Welche herausragenden Fotografen kennen Sie, die sich sehr gut über das Netz selbst vermarkten?
>> PR-Blogger: Wie Sie das Facebook-Tagging richtig nutzen können
>> PR Blogger: 5 Tipps für ein gelunges Profilfoto
>> Fotos-verkaufen.de: Shutterstock mit neuem Facebook App
>> Bloggende Fotografen – Lens Flare Liste
Disclaimer: Ich selbst nutze Shutterstock.
Klaus Eck
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Schlagwörter:Fotografen, Liste, Online-Reputation-Management, Selbstvermarktung, Social Media
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