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Morgenwelt 8: Obama auf dem Handy

Nicht jeder Büroarbeiter ist wirklich produktiv, sondern trotzt manchmal mit seiner physischen Anwesenheit nur einer Krankheit, während er im Netz surft, meint ein Professor. Ablenkungen gibt es im Internet viele, das ist in der Tat so, dennoch möchte ich Ihnen in dieser mittlerweile achten Morgenwelt einen kleinen Überblick über neueste Entwicklungen in der Online-Kommunikation geben:

YouTube: Auf  dem Videoportal YouTube kann jeder ab sofort eine eigene Videoseite anlegen, dort seine Videos hinterlegen und soll sogar an den Werbeeinnahmen beteiligt werden. Die Google-Tochter erlaubt die Einbindung des Standard-Players in einem Blog oder in eine andere Website, sodass jeder über seine Webadresse direkt Videos hochladen oder dort eigene Kanäle einrichten kann, ohne YouTube selbst zu besuchen. (via Spiegel)

Organisation: Nicht jeder Mitarbeiter ist unbedingt produktiv, wenn er an seinem Schreibtisch sitzt. So mancher Angestellte beantwortet stattdessen lieber private E-Mails, telefoniert mit Freunden und liest den ganzen Tag über Webtexte (oder bloggt). Mit Faulheit muss das nicht einmal unbedingt etwas zu tun haben, meint Bernhard Badura, Professor für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielfeld.Seiner Ansicht nach handelt es sich bei diesem "Präsentismus" eher um ein körperliches oder psychisches Leiden. Für Unternehmen könnnen die Platzhalter im Büro richtig teuer werden.

Bewertungsgesellschaft: Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie positiv es wirkt, wenn Sie sich online von Dritten bewerten lassen? Dazu bieten Social Media Services wie Blogs, LinkedIn, iKarma oder MyOnID viele Möglichkeiten.

Was steht über mich im Internet?

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Euroblog 2008: Martin Oetting berichtet aus Brüssel von einem PR- und Marketing-Event, bei dem es zunächst einmal um die Frage ging:"Why does Social Media matter to Public Relations?" Die PR hat sich bereits verändert, in dieser Hinsicht scheinen sich die Teilnehmer einig zu sein. So sieht David Weinberger die Bedeutung der PR schwinden, weil sie als Mittler gegenüber den Medien gar nicht mehr unbedingt benötigt sei. Eine Kontrolle der Information funktioniere jedenfalls in einer Welt des Überflusses nicht mehr.

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SMS-Wahlkampf: Barack Obama können Sie nicht nur via RSS, Twitter, Blogs und Facebook abonnieren. Nein, es ist sogar noch leichter dem Vorwahlkampf zu folgen. Dazu genügt eine Anmeldung bei Obama Mobile sprich SMS, und schon erhält man seine Campaigning-Nachrichten direkt als SMS zugestellt (via off the record).

Twitter: Die Leipziger Buchmesse hat einen kleinen Newsfeed via Twitter eingerichtet.

Politik/ Corporate Blogs: Britische Beamte sollen nur noch bloggen dürfen, wenn sie lobend über Staat und Regierung berichten. Mit dieser Dienstanweisung reagiert die Londoner Regierung auf die anonyme Kritik im Netz, die oftmals von den Staatsangestellten herrührt (via Schnipseljagd).

Social Networks: Wollen Sie auf einem Blick erkennen, wer mit wem online vernetzt ist? Die besten Visualisierungstools werden auf WebWriteWeb vorgestellt.

Klaus Eck