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Und wieder einmal am Ende: die E-Mail

Die E-Mail ist “auf dem Weg ins Abseits”, heißt es jetzt auch im Spiegel, der die britische Tageszeitung “The Guardian” zitiert. Demnach sind E-Mails einfach für viele junge Nutzer zu förmlich. In Südkorea setzen viele User nicht mehr auf ihr E-Mail-Programm, sondern bevorzugen SMS und Instant Messenger wie ICQ oder Skype. Dabei sind die Kommunikationsforscher etwas verwundert über den Erfolg der Tools, die es immerhin ermöglichen, Informationen schnell und einfach zu übertragen. Inzwischen nutzen viele Unternehmen deren Vorteile und erzielen auf diesem Wege mehr Effizienz im Informationsfluß. Früher wurden Messenger aus Sicherheitsgründen verboten. Heutzutage gehen viele IT-Abteilungen differenzierter damit um, weil eine Kommunikation damit von vielen Mitarbeitern eingefordert wird.

Ich selbst mache sehr oft die Erfahrung, dass ich mich mit guten Freunden, Bekannten und auch Businesskontakten via Messenger, Xing, Twitter oder Facebook austauschen kann und daher die E-Mail immer weniger benötige. Es gibt viele gute Alternativen, die mir das Leben erleichtern. Immerhin verschicke ich bereits 30 Prozent meiner Informationen weder per E-Mail, Fax noch Snail-Mail. Oder müssen wir Deutschen immer wirklich alles abheften und archivieren?

Können Sie sich für 2010 ein Leben ohne Spam – sprich ohne E-Mail – vorstellen?

>> Spiegel: Porno-Spammer vor Gericht – Spiegel

Klaus Eck

  • http://mindbroker.de/ Rainer Wasserfuhr

    Falls Xing auf die Idee für ein Xmas-Family-Premium-Special käme, sowie eine schöne Sync- und Volltextsuch-API für meine dortige InBox hätte, würde ich schon im Laufe des nächsten Jahres meine sämtlichen Mailaccounts abschalten ;)

  • http://blog.bluehilltec.com bluehilltec

    Ich warne davor die E-Mail durch ICQ, Skype und Konsorten ersetzen zu wollen. Teilweise findet sich das Kommunikationsverhalten von Teenanger im Business wieder. Damit ist nicht nur die Art und Weise des Schreibstils gemeint.
    Ich selber durfte letztens erleben wie ein junger Mitarbeiter sich mit dem Kunden via Skype unterhält und dort ging es um projektbezogene Themen die ich als Projektleiter definitiv in Kopie haben möchte.
    Die Krönung gab der Kunde selbst. Die Woche vor Weihnachten, hat der dem Kunden bekannte Entwickler, seinen Skype-Status auf „Urlaub“ gesetzt. Prompt sah ich mich in der Situation dem Kunden zu erklären, dass es bei uns keine Betriebsferien gibt und an dem Projekt natürlich auch bei Urlaub eines Entwicklers weiter gearbeitet wird.